Montag, 29. November 2010

Castortransport soll weiterhin verschoben werden

Jede Landesregierung spricht sich momentan gegen den radioaktiven Müll aus, will nicht, dass es durch ihr Land fährt. In Sachsen-Anhalt will der Innenminister den Castor zumindist für dieses Jahr stoppen, mit der Begründung der Auslastung der Polizei durch die dubiose Terror-Warnung. Ein Bericht des MDRs unter http://www.mdr.de/nachrichten/7926393.html

OVG: Filmen von Demonstration rechtswidrig

Die Polizei filmte, sowie fast immer auf Demonstrationen, die DemonstrationsteilnehmerInnen frontal von vorne. Das hat das OVG nun als rechtswidrig erklärt. Die Begründung dazu: „Bürger hätten aus Sorge vor staatlicher Überwachung von der Teilnahme an der Versammlung abgeschreckt werden können (...), weil sie nicht übersehen können, ob ihnen daraus Risiken entstehen können." Damit ist der Polizei eine klare Grenze aufgesetzt. Wir hoffen, dass dies nicht nur für Anti-Castor Proteste gilt, sondern auch für andere Demos, bei denen wir als DemonstrantInnen gefilmt und überwacht werden. Wir hoffen das die Polizei aus diesem Urteil gelernt hat und sie das Filmen ab jetzt auf allen Demonstrationen unterlässt.

Zum weiterlesen: http://t.co/Xyb3pEh

Strahlemenschen einen Monat online

Nun gibt es die Strahlemenschen über einen Monat, die Internetpräsenz feierte gestern den Geburtstag des ersten Monats. Wir Strahlemenschen sind alle sichtlich stolz auf uns, so besuchten die Seite schon knapp 600 Menschen. Wir finden das mehr als super, cool und wir strahlen vor Glück. Auch meldeten sich schon Leute, die mitarbeiten wollen. So wächst die Gruppe bei Facebook fast täglich und hat nun schon fast 100 Mitglieder. JedeR der bei Facebook angemeldet ist, darf gerne beitreten. JedeR der mitmachen will, darf mitmachen. Wir freunen uns über Unterstützung, Interesse und Zustimmung. Über Menschen, die gerne aktiv sind und sich gegen Schwarz-Gelb stellen. Denn Schwarz-Gelb macht nur Müll!

Wir wünschen allen LeserInnen eine schöne Woche und eine angenehme Zeit bis zum 2. Advent!

Aus den Augen aus dem Sinn

Für alle die, die nicht mit nach Lubmin kommen, können am Tag später (12. Dez.) nach Ahaus um dort gegen die Castoren nach Majak zu Demonstrieren. Alle weiteren Informationen dazu unter:

http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1465

Castor absagen wegen Terrorgefahr

Deutschland befindet sich in der Terror-Hysterie, die Grundrechte sind eingeschränkt oder existieren schon gar nicht mehr, Angst sollten wir auch bei jedem Atmenzug versüren. Wir verspüren die Angst nicht bei jedem Atmenzug, haben aber Angst vor dem Castorzug. Sachsen-Anhalts Minister möchte den Castor jetzt aufgrund der Terrorgefahr absagen. Zu weiterlesen auf den Link klicken:
http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&baum2=1&baum3=1&artikel=1472

Außerdem plant Sachsen-Anhalt 2 mögliche Routen. Dazu der obere Link und dieser hier:
http://bit.ly/glH6Q4

Freitag, 26. November 2010

Material für Greifswald bestellen!

Es werden jede Menge an DemonstrantInnen erwartet. Um diesen Erwartungen zu entsprechen und sie vielleicht sogar noch zu übertreffen, bitten wir alle möglichst viel Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Verteilt Flyer, hängt Plakate und sprecht mit den Leuten auf den Straßen. Dazu bieten sich die jetzt zahlreich stattfindenden Weihnachtsmärkte an, aber auch Bahnhöfe oder Einkaufspassagen. Also Material holen und ab verteilen gehen! Material gibts kostenlos (Versandkosten) unter http://www.shop.ausgestrahlt.de/index.php?id=105&no_cache=1

Keine Angst vorm Atom

Aus der Satire-Sendung des deutschen Fernsehens. Habt keine Angst vor Atomenergie. Warum nicht? Guckt euch dieses Video an:

Leukämie ist Zufall

Die niedersächsische Landesregierung wehrt sich gegen die Entnahme von Bodenproben. Die Leukämiefälle in der Elbmarsch haben sich verdoppelt, an den AKWs kann dies laut Teilen der niedersächsischen Regierung nicht liegen. Der genaue Artikel unter:

http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1455

Der WDR5 berichtet wie folgt:

Bundesamt: Keine Gesundheitsgefährdung durch ASSE

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat Zweifel daran, dass der Anstieg der Krebserkrankungen in der Nähe des maroden Atommülllagers Asse in Niedersachsen mit dem Betrieb der Anlage zusammenhängt. Nach Darstellung der Behörde zeigten Überwachungsmessungen, dass von dem Atommülllager weder für die Beschäftigten noch für die Bevölkerung eine Gefahr ausgehe. Gestern war bekannt geworden, dass sich die Zahl der Leukämiefälle in der Umgebung der Asse auffallend erhöht hat: So erkrankten zwischen 2002 und 2009 in der Region doppelt so viele Männer an Leukämie wie im Landesdurchschnitt. Bei Frauen zeigte sich zudem eine Verdreifachung der Fälle von Schilddrüsenkrebs. Die niedersächsische Landesregierung versprach eine zügige Aufklärung der Zusammenhänge.

Zu finden unter: http://www.wdr5.de/nachrichten/wdr5-nachrichten.html?news8255297


Auch das Hamburger Abendblatt berichtete jetzt darüber. Dort mit der Teilüberschrift: Gesundheitsrisiko ASSE. Artikel ist zu finden unter: http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1708189/Viel-mehr-Krebsfaelle-rund-um-Asse-Land-sucht-Ursache.html

Atomkraftgegner sprechen davon schon länger und weisen auch auf diese Gefahren hin. Dazu gibt es auch eine Reihe von Broschüren, zu bestellen unter http://www.shop.ausgestrahlt.de/index.php?id=broschueren&no_cache=1 oder bei allen öffentlichen Aktionen der strahlemenschen.

Donnerstag, 25. November 2010

Polizei legt Stacheldraht aus

Laut des NDRs bereitet sich die Polizei schon jetzt auf massiven Widerstand vor und will nächste Woche damit anfangen, teile der Strecke mit NATO-Draht und Zäunen abzusperren. Wir hoffen, dass auch dies nichts bringen wird und es doch zu einer riesigen Verspätung kommen wird.

Hier Link zum weiterlesen:
http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/lubmin251.html

Sachsen-Anhalt bereitet sich auf Castor-Transport vor

Der Castor wird höchstwahrscheinlich durch Sachsen-Anhalt preschen. Wir rufen alle, die dort an der Bahnstrecke wohnen, zu zahlreichen Protestaktionen auf. Einen Artikel der MZ findet ihr unter

http://bit.ly/a4rbQb

Mittwoch, 24. November 2010

Weniger Mädchen um AKW

Unter folgendem Link ist ein höchstinteressanter Artikel mit weiteren verweisen. Er bestätigt die Annahme von vermehrten Krebsfällen bei Kindern und die Abnahme von Geburten von Mädchen.

http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&baum2=1&baum3=1&artikel=1449

Immer wenn der Castor kommt

Ein schönes Video, welches vielleicht noch nicht alle gesehen haben.

Montag, 22. November 2010

Die Polizei am Ende ihrer Kräfte

Laut einer Kurzmeldung auf der Seite des NDR (Link unten) steht die Polizei nicht mehr hinter den Castor-Transporten und fordert den Stopp dieser. Die Gewerkschaft der Polizei fordert heute auf dem beginnenden Bundeskongress, dass es so wenig Castor-Transporte wie möglich geben soll. Die Deutsche Polizei kann wohl nicht mehr für Sicherheit garantieren, wohl auch nicht für die des Castors. Somit hoffen wir, dass es auch keinen Castor zum Zwischenlager Nord gibt.

Zu finden unter den Kurzmeldungen bei: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/index.html

Sonntag, 21. November 2010

Castor-Gegner lag eine Woche lang tot in einem Bach

Einen Woche nach den Anti-Atom-Protesten im niedersächsischen Wendland haben Spaziergänger einen Gegner des Castor-Transports ertrunken in einem Bach gefunden.

Für die Zugehörigkeit des Toten aus dem Mühlenbach bei Neu Darchau (Kreis Lüchow-Dannenberg) zu den Gegnern des Atommülltransports sprächen sein Erscheinungsbild und gefundene Gegenstände, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.
Beim Wasserlassen ausgerutscht
Die Spuren und die Todesursache deuteten darauf hin, dass der Mann beim Wasserlassen ausgerutscht und in den Bach gefallen sei.

Dort habe er mindestens eine Woche gelegen. Seine Identität steht nicht fest.

Zu finden unter: http://nachrichten.t-online.de/castor-gegner-lag-eine-woche-tot-in-einem-bach/id_43502564/index

400 Menschen in Ahaus gegen Majak-Castoren

Unter folgendem Link ist ein interessanter Artikel zu einer Demonstration die heute statt fand. Es gab Sitzproben und es wurde zu einer Landesweiten Demo gegen die Majak-Castoren aufgerufen. Der Text ist vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Artikel hier: http://de.indymedia.org/2010/11/294942.shtml

Innenminister der Länder können geplante Castor-Transporte stoppen

Pressemitteilung von .ausgestrahlt

Atomgesetz verlangt Rücknahme der Genehmigung, wenn Polizeischutz nicht gewährleistet werden kann

Zur Debatte um die geplanten Castor-Transporte von Ahaus ins russische Majak und vom französischen Cadarache nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Es reicht nicht aus, wenn die betroffenen Bundesländer öffentlich über die Transporte lamentieren. Denn sie können dafür sorgen, dass diese unsinnigen und gefährlichen Atommüll-Züge nicht rollen.

Angesichts der aktuellen Überlastung der Polizei haben die Innenminister der Länder die Möglichkeit, die Transporte zu stoppen. Denn Paragraph 4, Absatz 2, Satz 5 Atomgesetz regelt, dass ein Atomtransport nur dann genehmigt werden darf, wenn ‚der erforderliche Schutz gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter gewährleistet ist‘. Zwar sind die Transporte nach Lubmin und Majak durch das Bundesamt für Strahlenschutz bereits genehmigt. Aber das Amt muss diese Genehmigung sofort widerrufen, wenn ein Bundesland, durch das der Atommüll-Zug rollen soll, nicht genügend Polizeikräfte zur Verfügung hat, um den Transport zu sichern.

Aufgrund der derzeit angespannten Personalsituation der Polizei haben die Innenminister der Länder also nicht nur die Möglichkeit, sondern geradezu die Pflicht, sich auf das Atomgesetz zu berufen und die Begleitung dieser nicht notwendigen Castor-Transporte abzulehnen.“

http://www.ausgestrahlt.de

Castor nach Russland über MV

Der Innenminister MV´s Caffier (CDU) stellt sich ebenfalls gegen den Castortransport nach Russland. Bremen und Hamburg haben diesem Transport bisher eine Absage erteilt. Nun sind auch Sie dran, Herr Caffier.


Zum weiterlesen ein Artikel aus der OZ:

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=f7a7d236c5aaa21c850ec31ab95bd53a&param=news&id=2961069

Auch Monitor berichtete über diesen Vorfall des Transportes. Der Schiffweg wurde jetzt laut OZ verboten, das heißt er wird wohl auf dem Schienenweg bis nach Russland fahren.



Da auch dort das Endlagerproblem angesprochen wird, ist hier noch ein älterer Bericht (2009) des Auslandsmagazins. Guter Beitrag, meist schlechte Sendung.