Tobias Riedl, Atomexperte bei Greenpeace. "Die Bahn inszeniert sich gerne als umweltfreundliches Unternehmen, doch in Wahrheit ist sie eine Atombahn. Bahnchef Grube muss sofort aus Neckarwestheim aussteigen und darf keinen Atomstrom mehr beziehen. Das ist er den Bahnkunden, die ja umweltfreundlich reisen wollen, schuldig."
Wieso solch harte Worte von Greenpeace? Die Bahn fährt laut Berichten zufolge mit mindestens 25% Atomstrom. In ihrer eigenen Werbekampagne gibt sich die Bahn gerne als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel. Dank Atomstrom? Der Strom für unsere Bahnfahrten und den Castor Transport kommen vor allem aus Neckarwestheim Block I. Genau dieser sollte dieses Jahr eigentlich abgeschaltet werden. Ab jetzt profitieren nur noch die Stromkonzerne und auch die Bahn.
Mehr findet ihr hier.
Atomstrom gibt es auch in Ribnitz-Damgarten. Und Das Zwischenlager Nord ist auch nicht weit entfernt. So stellen wir uns gegen unnütze Castortransporte und gegen die Mythen der Atomlobby. Mit kreativen Aktionen, Info-Veranstaltungen und friedlichem Protest.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Termin für die Demo steht!
Am Samstag, den 12. Februar gibt es nach bisherigen Planungen wieder die Auftaktkundgebung in Greifswald am Hauptbahnhof. Schon 4 Tage später soll der Castor vorraussichtlich nach Lubmin rollen. Auch dazu laden die AktivistInnen in und um Lubmin sicherlich wieder zum blockieren ein. Die Strahlemenschen werden am 16. Februar wieder eine Mahnwache am Bahnhof haben. Anmeldung beim Ordnungsamt folgt noch. In den nächsten Wochen bis zum Castor wird viel los sein in unserer Region, wir sind in der Planung Diskussionsabende und Flash-Mobs sowie Verteilaktionen zu organisieren. Also haltet die Augen offen, wir werden uns sehen! Trotz dem würde sich ein Teil der Strahlemenschen freuen, euch auch in Lubmin beim blockieren zu sehen! Also folgt dem Aufruf und kommt am Samstag mit nach Greifswald. Wer da bleiben möchte, kann sich sicherlich bei der Bettenbörse melden. Bringt euren Protest an die Strecke! Atomstrom ist nicht sicher und auch nicht billig! Und wechsel deinen Stromanbieter! Am besten heute noch!
Freitag, 14. Januar 2011
Kontraste-Bericht
In dem folgenden Bericht des ARD-Magazins Kontraste geht es um den Preis des Atomstroms. Denn es sollte ja langsam jedeR wissen, Atomstrom ist der teuerste Strom! Den Bericht gibt es hier.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Attacke auf Ökostrom
Berlin (dpa) - Die Bosse kommen wieder ins Kanzleramt. In vertraulicher Runde wollen sie mit der Regierungschefin über eine Energiestrategie in der Europäischen Union beraten. Die Grünen fürchten einen Angriff auf den Ökostrom.
Kanzlerin Angela Merkel will im Schulterschluss mit den führenden Strom- und Industriekonzerne den deutschen Kurs in der europäischen Energiepolitik abstecken. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen.
Bei dem Abendessen am Mittwoch soll der EU-Sondergipfel am 4. Februar in Brüssel vorbereitet werden. Dort will EU-Kommissar Günther Oettinger sein Energiekonzept für die Europäische Union vorstellen. Dabei soll es auch darum gehen, wie die Förderung erneuerbarer Energien EU-weit harmonisiert werden kann. Auch der Netzausbau ist ein Thema. In Deutschland fehlen in den nächsten Jahren rund 3600 Kilometer neue Höchstspannungsleitungen.
An dem Treffen nehmen laut der Tageszeitung «Die Welt» die Vorstandschefs der vier großen Stromerzeuger Eon, RWE, EnBW und Vattenfall Johannes Teyssen, Jürgen Großmann, Peter Villis und Tuomo Hatakka teil. Zur Runde kommen nach den Informationen auch die Konzernchefs von BASF, Siemens und Bosch - Jürgen Hambrecht, Peter Löscher und Franz Fehrenbach. Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie sei eingeladen.
Die Grünen fürchten, dass die Energiekonzerne das deutsche Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG) aushebeln wollen. Da das deutsche EEG eine sehr üppige Förderung vorsieht - allein 2011 sind es nach Schätzungen rund 13,5 Milliarden Euro - könnte eine EU-weite Harmonisierung in Deutschland zu einem massiven Rückgang bei der Neuinstallation von Windrädern, Biogas- und Solaranlagen führen.
Der CDU-Energiepolitiker Thomas Bareiß sprach sich für eine solch stärkere Anpassung der Ökoenergieförderung in der EU aus. «Es macht keinen Sinn, dass der Windpark derzeit nicht dort angeschlossen wird, wo der meiste Wind weht, sondern dort, wo es die höchsten Fördersätze gibt», sagte er der dpa.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) lehnt eine Harmonisierung strikt ab. «Wir müssen zuerst einmal die gerade erst in Kraft getretene EU-Richtlinie vollständig umsetzen, um die dort festgeschriebenen Ausbauziele der EU und ihrer Mitgliedstaaten nicht zu gefährden», sagte Geschäftsführer Björn Klusmann. Oettingers Vorstoß sei nur ein Debattenbeitrag, «der weder berücksichtigt, dass es keinen funktionierenden EU-Energiebinnenmarkt gibt, noch, dass keine ausreichende Netzinfrastruktur vorhanden ist».
Auch wenn es bis zu einer möglichen Anpassung der Fördersätze in der EU trotz des Gipfels im Kanzleramt noch etwas dauern dürfte: Die schwarz-gelbe Koalition will unterdessen auch rasch die üppige Solarförderung weiter zurückführen. Bareiß brachte auch eine Deckelung ins Spiel. «Klar ist, dass die Photovoltaik derzeit nicht die effizienteste Form der Energiegewinnung ist», sagte er der dpa. Durch eine Deckelung war aber in Spanien der Solarmarkt zusammengebrochen, da Investoren nicht wussten, ob ihre Photovoltaikanlage noch eine Förderung erhält.
«Wie erwartet zeigt sich, dass die Union es ernst meint mit dem Zurückdrängen der erneuerbaren Energien zugunsten des Atomstromes», sagte der Grünen-Energiepolitiker Hans-Josef Fell. Die Branche lehnt eine Deckelung strikt ab. «Das würde zu erheblichen Marktverwerfungen führen, weil es keine Planungssicherheit mehr gäbe, ob es für meine Photovoltaik-Anlage noch Fördergelder gibt», sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW), Carsten Körnig, der dpa. «Wer einen Deckel fordert, will der Solarbranche ernsthaft schaden und den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremsen.»
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) machte klar, dass die Solarenergie nicht dauerhaft subventioniert werden kann. «Es muss sichergestellt werden, dass es sich um eine Markteinführung handelt und nicht um eine Dauersubvention», sagte Röttgen dem «Weser-Kurier» (Dienstag). Bereits zum 1. Januar ist die Förderung für Dachanlagen um 13 weitere Prozent auf 28,74 Cent je Kilowattstunde gekürzt worden, Anfang 2010 waren es noch 39,14 Cent. 2010 bauten so viele Menschen wie noch nie neue Photovoltaikanlagen auf ihr Dach. Der Grund: Die Fördersätze sind weiter üppig, aber der Preis für die Module ist teils um fast die Hälfte gesunken.
Nur noch knapp die Hälfte der Bundesbürger ist bereit, für die Förderung der erneuerbaren Energien höhere Strompreise in Kauf zu nehmen. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Nachrichtenagentur dpa. 46,7 Prozent der 1020 befragten Bürger finden die massive Förderung trotz steigender Stromkosten zum Schutz des Klimas für gerechtfertigt, 42,1 Prozent hingegen sehen eine Grenze der Toleranz erreicht. In früheren Umfragen sagten noch zwischen 60 und 70 Prozent, sie seien bereit, für die Ökoenergieförderung tiefer in die Tasche zu greifen.
Kanzlerin Angela Merkel will im Schulterschluss mit den führenden Strom- und Industriekonzerne den deutschen Kurs in der europäischen Energiepolitik abstecken. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen.
Bei dem Abendessen am Mittwoch soll der EU-Sondergipfel am 4. Februar in Brüssel vorbereitet werden. Dort will EU-Kommissar Günther Oettinger sein Energiekonzept für die Europäische Union vorstellen. Dabei soll es auch darum gehen, wie die Förderung erneuerbarer Energien EU-weit harmonisiert werden kann. Auch der Netzausbau ist ein Thema. In Deutschland fehlen in den nächsten Jahren rund 3600 Kilometer neue Höchstspannungsleitungen.
An dem Treffen nehmen laut der Tageszeitung «Die Welt» die Vorstandschefs der vier großen Stromerzeuger Eon, RWE, EnBW und Vattenfall Johannes Teyssen, Jürgen Großmann, Peter Villis und Tuomo Hatakka teil. Zur Runde kommen nach den Informationen auch die Konzernchefs von BASF, Siemens und Bosch - Jürgen Hambrecht, Peter Löscher und Franz Fehrenbach. Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie sei eingeladen.
Die Grünen fürchten, dass die Energiekonzerne das deutsche Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG) aushebeln wollen. Da das deutsche EEG eine sehr üppige Förderung vorsieht - allein 2011 sind es nach Schätzungen rund 13,5 Milliarden Euro - könnte eine EU-weite Harmonisierung in Deutschland zu einem massiven Rückgang bei der Neuinstallation von Windrädern, Biogas- und Solaranlagen führen.
Der CDU-Energiepolitiker Thomas Bareiß sprach sich für eine solch stärkere Anpassung der Ökoenergieförderung in der EU aus. «Es macht keinen Sinn, dass der Windpark derzeit nicht dort angeschlossen wird, wo der meiste Wind weht, sondern dort, wo es die höchsten Fördersätze gibt», sagte er der dpa.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) lehnt eine Harmonisierung strikt ab. «Wir müssen zuerst einmal die gerade erst in Kraft getretene EU-Richtlinie vollständig umsetzen, um die dort festgeschriebenen Ausbauziele der EU und ihrer Mitgliedstaaten nicht zu gefährden», sagte Geschäftsführer Björn Klusmann. Oettingers Vorstoß sei nur ein Debattenbeitrag, «der weder berücksichtigt, dass es keinen funktionierenden EU-Energiebinnenmarkt gibt, noch, dass keine ausreichende Netzinfrastruktur vorhanden ist».
Auch wenn es bis zu einer möglichen Anpassung der Fördersätze in der EU trotz des Gipfels im Kanzleramt noch etwas dauern dürfte: Die schwarz-gelbe Koalition will unterdessen auch rasch die üppige Solarförderung weiter zurückführen. Bareiß brachte auch eine Deckelung ins Spiel. «Klar ist, dass die Photovoltaik derzeit nicht die effizienteste Form der Energiegewinnung ist», sagte er der dpa. Durch eine Deckelung war aber in Spanien der Solarmarkt zusammengebrochen, da Investoren nicht wussten, ob ihre Photovoltaikanlage noch eine Förderung erhält.
«Wie erwartet zeigt sich, dass die Union es ernst meint mit dem Zurückdrängen der erneuerbaren Energien zugunsten des Atomstromes», sagte der Grünen-Energiepolitiker Hans-Josef Fell. Die Branche lehnt eine Deckelung strikt ab. «Das würde zu erheblichen Marktverwerfungen führen, weil es keine Planungssicherheit mehr gäbe, ob es für meine Photovoltaik-Anlage noch Fördergelder gibt», sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW), Carsten Körnig, der dpa. «Wer einen Deckel fordert, will der Solarbranche ernsthaft schaden und den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremsen.»
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) machte klar, dass die Solarenergie nicht dauerhaft subventioniert werden kann. «Es muss sichergestellt werden, dass es sich um eine Markteinführung handelt und nicht um eine Dauersubvention», sagte Röttgen dem «Weser-Kurier» (Dienstag). Bereits zum 1. Januar ist die Förderung für Dachanlagen um 13 weitere Prozent auf 28,74 Cent je Kilowattstunde gekürzt worden, Anfang 2010 waren es noch 39,14 Cent. 2010 bauten so viele Menschen wie noch nie neue Photovoltaikanlagen auf ihr Dach. Der Grund: Die Fördersätze sind weiter üppig, aber der Preis für die Module ist teils um fast die Hälfte gesunken.
Nur noch knapp die Hälfte der Bundesbürger ist bereit, für die Förderung der erneuerbaren Energien höhere Strompreise in Kauf zu nehmen. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Nachrichtenagentur dpa. 46,7 Prozent der 1020 befragten Bürger finden die massive Förderung trotz steigender Stromkosten zum Schutz des Klimas für gerechtfertigt, 42,1 Prozent hingegen sehen eine Grenze der Toleranz erreicht. In früheren Umfragen sagten noch zwischen 60 und 70 Prozent, sie seien bereit, für die Ökoenergieförderung tiefer in die Tasche zu greifen.
Kein Recht auf Privatleben bei Reaktorbau
Unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen werde der neue "Europäische Druckwasserreaktor" in Frankreich gebaut. Die französische Menschenrechtsliga (LDH) wirft den Bauträgern, zu denen auch die deutsche Firma Siemens gehört, Verstöße gegen Arbeitsbedingungen vor.
Rund 460 größtenteils ausländische Arbeiter seien auf einem früheren Campingplatz an der nordfranzösischen Küste untergebracht und müssten dort in "baufälligen Bungalows" hausen, erklärte der LDH-Beauftragte Jacques Véron-Bocquet am Dienstagabend. Die überwiegend rumänischen Arbeiter hätten "kein Recht auf Privatleben, kein Recht auf freie Meinungsäußerung und keinen Raum für ein Sozialleben". Teils laufe das Wasser aus der Dusche durch mehrere Räume.
Mehr Infos dazu hier.
Rund 460 größtenteils ausländische Arbeiter seien auf einem früheren Campingplatz an der nordfranzösischen Küste untergebracht und müssten dort in "baufälligen Bungalows" hausen, erklärte der LDH-Beauftragte Jacques Véron-Bocquet am Dienstagabend. Die überwiegend rumänischen Arbeiter hätten "kein Recht auf Privatleben, kein Recht auf freie Meinungsäußerung und keinen Raum für ein Sozialleben". Teils laufe das Wasser aus der Dusche durch mehrere Räume.
Mehr Infos dazu hier.
Bedrohung unserer Nahrungskette
Lautlos sterben weltweit Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr. Doch ein weltweites Verbot einer bestimmten Gruppe von Pestiziden könnte die Bienen vor dem Aussterben retten.
Ein Verbot dieses Gifts in vier europäischen Ländern führte zu einer Erholung einzelner Bienenvölker. Doch mächtige Chemiekonzerne betreiben aufwändige Lobbyarbeit, damit der Verkauf dieser Gifte weiterhin erlaubt bleibt. Ein weltweiter Aufruf für ein Verbot dieser tödlichen Pestizide in den USA und der EU, wo eine grosse Debatte läuft, würde jetzt grosse Auswirkungen auf den Rest der Welt haben.
Lasst uns nun eine weltweite Proteststurm entfachen, damit diese Killer-Chemikalien in den USA und der EU verboten werden. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition zum Schutz unserer Bienen und Ernährung -- leiten Sie diesen Aufruf an alle weiter!
Ein Verbot dieses Gifts in vier europäischen Ländern führte zu einer Erholung einzelner Bienenvölker. Doch mächtige Chemiekonzerne betreiben aufwändige Lobbyarbeit, damit der Verkauf dieser Gifte weiterhin erlaubt bleibt. Ein weltweiter Aufruf für ein Verbot dieser tödlichen Pestizide in den USA und der EU, wo eine grosse Debatte läuft, würde jetzt grosse Auswirkungen auf den Rest der Welt haben.
Lasst uns nun eine weltweite Proteststurm entfachen, damit diese Killer-Chemikalien in den USA und der EU verboten werden. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition zum Schutz unserer Bienen und Ernährung -- leiten Sie diesen Aufruf an alle weiter!
Unterzeichne hier!
Neue Panne im UAA
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat heute (11.01.11) gemeinsam mit seiner örtlichen Mitgliedsinitiative, dem Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, erneut die sofortige Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) gefordert. Anlass ist schon wieder ein Zwischenfall in der Anlage, der sich bereits am 5. Januar ereignet hat.
![[image]](https://lh3.googleusercontent.com/blogger_img_proxy/AEn0k_uknfaQ1yj93mnQCFLWSyEVv2y-sexcoLT_4tDnamg2R5Zfj_hgBbo8ek1aJQXQlWG4zXwtI-YCwz3QHAuwvNA_v586UylvFJ9la418k6URDaBJNYUdLHN89n3vYxQ1j_Ay_kr39g=s0-d)
Erst heute, sechs Tage später, wurde die Öffentlichkeit vom NRW-Wirtschaftsministerium über das Vorkommnis informiert. Nach Information des Wirtschaftsministeriums startete ein dieselbetriebenes Notstromaggregat nicht. Zuletzt hatte sich im Herbst bei der Urananreicherungsanlage eine Panne ereignet. Und im Januar 2010 hat sich der bisher schwerste Störfall in der UAA Gronau ereignet.
Laut BBU erinnern die Störfälle bei der Urananreicherungsanlage zunehmend an die Pannenserien bei den Hanuer Atomanlagen, die letztlich stillgelegt wurden. Der BBU, der AKU Gronau und weitere Initiativen und Verbände erwarten endlich ein schärferes Vorgehen der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf gegen die Urananreicherungsanlage. Die Betriebsgenehmigungen sollen aufgehoben und die zahlreichen, hochgefährlichen Urantransporte von und nach Gronau sollen verboten werden, bevor es erneut zu einem ernsten Störfall kommt.
Ebenso wie die Pannen in der Urananreicherungsanlage reißen die Protestaktionen gegen die UAA Gronau nicht ab. Am 2. Januar hatten sich Anti-Atomkraft-Initiativen aus verschiedenen Orten zum Neujahrsprotest an der Anlage getroffen. Und bereits jetzt werden Aktivitäten zum 25. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe vorbereitet (Ende April).
Quelle: Presseerklärung BBU, 11.01.2011
www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&baum2=1&baum3=1&artikel=1636
Erst heute, sechs Tage später, wurde die Öffentlichkeit vom NRW-Wirtschaftsministerium über das Vorkommnis informiert. Nach Information des Wirtschaftsministeriums startete ein dieselbetriebenes Notstromaggregat nicht. Zuletzt hatte sich im Herbst bei der Urananreicherungsanlage eine Panne ereignet. Und im Januar 2010 hat sich der bisher schwerste Störfall in der UAA Gronau ereignet.
Laut BBU erinnern die Störfälle bei der Urananreicherungsanlage zunehmend an die Pannenserien bei den Hanuer Atomanlagen, die letztlich stillgelegt wurden. Der BBU, der AKU Gronau und weitere Initiativen und Verbände erwarten endlich ein schärferes Vorgehen der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf gegen die Urananreicherungsanlage. Die Betriebsgenehmigungen sollen aufgehoben und die zahlreichen, hochgefährlichen Urantransporte von und nach Gronau sollen verboten werden, bevor es erneut zu einem ernsten Störfall kommt.
Ebenso wie die Pannen in der Urananreicherungsanlage reißen die Protestaktionen gegen die UAA Gronau nicht ab. Am 2. Januar hatten sich Anti-Atomkraft-Initiativen aus verschiedenen Orten zum Neujahrsprotest an der Anlage getroffen. Und bereits jetzt werden Aktivitäten zum 25. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe vorbereitet (Ende April).
Quelle: Presseerklärung BBU, 11.01.2011
www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&baum2=1&baum3=1&artikel=1636
Dienstag, 11. Januar 2011
Peinlichster Umweltpreis an Atomchef Großmann
Der NABU hat den RWE-Chef Jürgen Großmann mit dem „Dinosaurier 2010“ – Deutschlands peinlichstem Umweltpreis – ausgezeichnet. Der Vorstandsvorsitzende des Essener Stromkonzerns erhält die Trophäe für die Aufkündigung des Atomkonsenses in Deutschland. „Mit seiner hemmungslosen und provozierenden Beeinflussung der Bundesregierung für die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, die im Spätsommer in einer von ihm initiierten Anzeigenkampagne gipfelte, hat sich Herr Großmann den Preis in diesem Jahr redlich verdient“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Somit steht Großmann damit in direkter Tradition des ehemaligen RWE-Bosses Harry Roels, der bereits 2006 mit dem Antrag auf Laufzeitverlängerung für den Schrott-Reaktor Biblis A den Dino verliehen bekam.
Mehr Infos dazu findet ihr hier.
Mehr Infos dazu findet ihr hier.
Bundeskanzlerin Mitschuld am Desaster
Hier eine Pressemitteilung, in der dargestellt wird, in wie weit Angela Merkel (CDU) verantwortlich zu machen ist in Sachen Asse II, Morsleben und Gorleben. Schwarz-Gelb hat bisher immer nur Schwarz-Gelben Müll gemacht! Bereits in den 90gern, vorher und auch nun schon wieder! Schwarz-Gelb abschaffen um das Atom-Risiko nicht zu verlängern! Denn was gerade wieder eine Studie belegt: Je näher Kinder an AKW´s geboren werden, desto höher ist das Risiko an Krebs zu erkranken.
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg:
Angela Merkel trägt Mitverantwortung für das Scheitern in der Asse II, Morsleben und Gorleben
Angela Merkel soll vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben angehört werden. Das fordern die Grünen, die ihr vorwerfen, dass sie als Umweltministerin der Kohl-Regierung in den 90er Jahren das atomare Entsorgungskonzept für den niedersächsischen Salzstock so verändert habe, dass damit unnötige Gefahren in Kauf genommen wurden. Von einer "kostenoptimierten Erkundung" des Endlager-Standorts hätten Bundesregierung und Stromkonzerne sich damals Einsparungen über 300 Millionen D-Mark (gut 150 Millionen Euro) versprochen, erklärte die Grüne Obfrau im PUA Gorleben, Sylvia Kotting-Uhl. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht noch einen Schritt zurück - und weiter: Fehlende Salzrechte für die Erschließung des gesamten Salzstocks hatten das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereits 1993 zu der Aussage kommen lassen, dass eine Erkundung nur vorläufige Ergebnisse erbrächten (siehe Anhang auf unserer Homepage).
Merkel plädierte als Umweltministerin nach Zeitungsberichten schlicht für einen Verzicht auf eine umfassende Erkundung. "Den Verzicht auf eine notwendige umfassende Sicherheitsanalyse, das verstand Frau Merkel unter Kostenoptimierung", hält ihr BI-Sprecher Wolfgang Ehmke vor. Die politische Verantwortung für die Asse II, Gorleben und Morsleben hatten in den Jahren 1994-1998 in der Hand Merkels gelegen. Und auch da müsse aus Sicht der BI weitergefragt werden: Angela Merkel soll vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben angehört werden. Das fordern die Grünen, die ihr vorwerfen, dass sie als Umweltministerin der Kohl-Regierung in den 90er Jahren das atomare Entsorgungskonzept für den niedersächsischen Salzstock so verändert habe, dass damit unnötige Gefahren in Kauf genommen wurden. Von einer "kostenoptimierten Erkundung" des Endlager-Standorts hätten Bundesregierung und Stromkonzerne sich damals Einsparungen über 300 Millionen D-Mark (gut 150 Millionen Euro) versprochen, erklärte die Grüne Obfrau im PUA Gorleben, Sylvia Kotting-Uhl. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht noch einen Schritt zurück - und weiter: Fehlende Salzrechte für die Erschließung des gesamten Salzstocks hatten das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereits 1993 zu der Aussage kommen lassen, dass eine Erkundung nur vorläufige Ergebnisse erbrächten (siehe Anhang auf unserer Homepage).
"Das zweite havarierte Endlager - Morsleben - wird in der aktuellen Debatte selten erwähnt. Zu Unrecht. Nicht die Asse II, sondern Morsleben war das erste genehmigte Endlager in Deutschland, das ebenfalls geschlossen werden und teilweise mit Beton verfüllt werden musste, um das Einstürzen zu verhindern." 1970 erwarben die Atomkraftbetreiber der DDR die Salzgrube.
Schon ein Jahr später beginnt das Endlager für radioaktive Abfälle (ERAM) den Betrieb. Parallelität der Ereignisse in Ost und West: Da keine Sicherheitsnachweise vorlagen, erfolgte die Einlagerung des Atommülls bis 1981 unter dem Titel "Einlagerungsversuchsphase".
Wissenschaftler des Deutschen Brennstoffinstituts in Freiberg (Sachsen) merkten jedoch schon 1969 an: "Die Grube ist trotz gegenwärtig geringer Zuflüsse einer großen hydrologischen Gefährdung ausgesetzt."
Zu DDR-Zeiten wurden 14.430 Kubikmeter Abfälle eingelagert. Die Abfälle wurden versprüht, verstürzt und teilweise gestapelt. Zwischen 1994 und 1998 kamen 22.320 Kubikmeter Atommüll hinzu - in erster Linie "Westmüll".
Die Bürgerinitiative merkt an: "Angela Merkel, die sich heute als Kanzlerin für die Verlängerung von Laufzeiten der Atomkraftwerke und die Aufhebung des Gorleben-Moratoriums stark macht, stellte der Atommüllkippe noch 1997 als Bundesumweltministerin mit folgenden Worten einen Blankoscheck aus: "Die Standsicherheit des Endlagers und der betroffenen Versturzkammern, aber auch der Hohlräume darüber und darunter, ist für die nächsten Jahrzehnte gegeben".
Die Kosten für die Schließung - nach Schätzungen des BfS etwa 2,57 Mrd. Euro - tragen wie bei der Asse II die Steuerzahler.
Ehmke: "Wenn schon, denn schon: die Kanzlerin sollte nicht nur in Sachen Gorleben gehört werden, sie verantwortet auch das Atommülldesaster in Morsleben und trug eine Mitverantwortung in der Asse II."
von Wolfgang Ehmke
Quelle
Samstag, 8. Januar 2011
Störfall 2010
Das Jahr 2011 hat uns schon jetzt in seinen Bann gezogen, die alljährigen Jahresrückblicke im TV sind natürlich auch schon gelaufen. Aber es gibt dennoch einiges auszuwerten!
Im Jahr 2010 verlängerte die Schwarz-Gelbe Koalition die Laufzeit unserer AKW´s. Ohne zu wissen wohin mit dem weiter produzierten Atommüll, ohne ein Konzept für ein Super-GAU für jedes deutsche Zwischen-Lager oder AKW. Aber wenn unsere AKW´s sicher sind müssen wir uns ja keine Sorgen machen!
Sicher ist nur das Risiko!
In Deutschland gab es im Jahr 2010 87 Zwischenfälle. Davon waren ganze 66 Meldepflichtig (Zahlenangaben ohne Gewähr; Quelle: contratom). Weltweit soll es 136 Störfälle gegeben haben. Ob aber da alle gezählt worden sind, ist sehr fraglich.
Damit sind wir in Deutschland mindistens einmal in der Woche vor einem Super-GAU, vor einem großen Tschernobyl, kurz vor dem Tod von unzähligen Menschen und Tieren und der ewigen Verseuchung der Natur. Doch was passiert bei einem solchen Super-GAU eigentlich mit uns?
"Auf jeden Fall noch schlimmere als der Super-GAU am 26. April 1986 im AKW Tschernobyl (Ukraine). Mehr als 300.000 Menschen mussten dort ihre kontaminierte Heimat für immer verlassen, 800.000 „Liquidatoren“ bekamen bei Aufräum- und Katastrophenschutzarbeiten
erhebliche Strahlendosen ab, viele starben, die allermeisten sind Invaliden. Die Zahl der Krebserkrankungen, genetischen Schäden und Fehlbildungen geht in die Hunderttausende. Bei einem Unfall in einem AKW hierzulande kann fünfmal so viel Radioaktivität freigesetzt werden wie in Tschernobyl. Das ermittelte die halbstaatliche Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) 1989 in
der „Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke, Phase B“. Deutsche AKW haben zudem, im Gegensatz zu Tschernobyl, kein Grafit im Reaktorkern, das Feuer fangen könnte. Das Gros der radioaktiven Stoffe würde daher nicht über ganz Europa verteilt, sondern im Umkreis von einigen Hundert Kilometern niederschlagen, wo die Strahlenbelastung dann entsprechend höher wäre. Und Deutschland ist siebenmal so dicht besiedelt wie die Region um Tschernobyl – entsprechend mehr Menschen wären von einem Atomunfall betroffen. Auf dieser Basis berechnete das Basler Prognos-Institut 1992 für das Bundeswirtschaftsministerium die Folgen eines Super-GAUs im AKW Biblis. Ergebnis: etwa fünf Millionen Krebserkrankungen, die Hälfte davon tödlich. Etwa zehn Millionen Menschen müssten umsiedeln, weil ihre Heimat durch den radioaktiven Fallout dauerhaft unbewohnbar würde. Aus demselben Grund gingen Millionen von Arbeitsplätzen verloren. Den finanziellen Schaden eines solchen Unfalls taxierte die Studie auf 2.500 bis 5.500 Milliarden Euro – das ist das elf- bis 25-fache des damaligen Bundeshaushalts. Ein schwerer Atomunfall käme
also nicht nur einem gesundheitlichen, sondern auch einem volkswirtschaftlichen Zusammenbruch gleich, von den sozialen und politischen Folgen ganz abgesehen."
(Aus der Broschüre "Sicher ist nur das Risiko" von ausgestrahlt.de)
Welche Standorte das größte Risiko für uns sind, seht ihr hier (Zahl in den Klammern Anzahl der Storfälle):
Für die Strahlemenschen ist es erschreckend, wie wir jeden Tag einem Risiko ausgesetzt sind, was keiner beherrscht. Ein Risiko, welches es mit sauberer Energie nicht gibt. Und den Atomausstieg kann Mensch ganz einfach selbst machen! Einfach den Stromanbieter wechseln. Und danach bleibt auch 2011 der Atomausstieg handarbeit.
Im Jahr 2010 verlängerte die Schwarz-Gelbe Koalition die Laufzeit unserer AKW´s. Ohne zu wissen wohin mit dem weiter produzierten Atommüll, ohne ein Konzept für ein Super-GAU für jedes deutsche Zwischen-Lager oder AKW. Aber wenn unsere AKW´s sicher sind müssen wir uns ja keine Sorgen machen!
Sicher ist nur das Risiko!
In Deutschland gab es im Jahr 2010 87 Zwischenfälle. Davon waren ganze 66 Meldepflichtig (Zahlenangaben ohne Gewähr; Quelle: contratom). Weltweit soll es 136 Störfälle gegeben haben. Ob aber da alle gezählt worden sind, ist sehr fraglich.
Damit sind wir in Deutschland mindistens einmal in der Woche vor einem Super-GAU, vor einem großen Tschernobyl, kurz vor dem Tod von unzähligen Menschen und Tieren und der ewigen Verseuchung der Natur. Doch was passiert bei einem solchen Super-GAU eigentlich mit uns?
"Auf jeden Fall noch schlimmere als der Super-GAU am 26. April 1986 im AKW Tschernobyl (Ukraine). Mehr als 300.000 Menschen mussten dort ihre kontaminierte Heimat für immer verlassen, 800.000 „Liquidatoren“ bekamen bei Aufräum- und Katastrophenschutzarbeiten
erhebliche Strahlendosen ab, viele starben, die allermeisten sind Invaliden. Die Zahl der Krebserkrankungen, genetischen Schäden und Fehlbildungen geht in die Hunderttausende. Bei einem Unfall in einem AKW hierzulande kann fünfmal so viel Radioaktivität freigesetzt werden wie in Tschernobyl. Das ermittelte die halbstaatliche Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) 1989 in
der „Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke, Phase B“. Deutsche AKW haben zudem, im Gegensatz zu Tschernobyl, kein Grafit im Reaktorkern, das Feuer fangen könnte. Das Gros der radioaktiven Stoffe würde daher nicht über ganz Europa verteilt, sondern im Umkreis von einigen Hundert Kilometern niederschlagen, wo die Strahlenbelastung dann entsprechend höher wäre. Und Deutschland ist siebenmal so dicht besiedelt wie die Region um Tschernobyl – entsprechend mehr Menschen wären von einem Atomunfall betroffen. Auf dieser Basis berechnete das Basler Prognos-Institut 1992 für das Bundeswirtschaftsministerium die Folgen eines Super-GAUs im AKW Biblis. Ergebnis: etwa fünf Millionen Krebserkrankungen, die Hälfte davon tödlich. Etwa zehn Millionen Menschen müssten umsiedeln, weil ihre Heimat durch den radioaktiven Fallout dauerhaft unbewohnbar würde. Aus demselben Grund gingen Millionen von Arbeitsplätzen verloren. Den finanziellen Schaden eines solchen Unfalls taxierte die Studie auf 2.500 bis 5.500 Milliarden Euro – das ist das elf- bis 25-fache des damaligen Bundeshaushalts. Ein schwerer Atomunfall käme
also nicht nur einem gesundheitlichen, sondern auch einem volkswirtschaftlichen Zusammenbruch gleich, von den sozialen und politischen Folgen ganz abgesehen."
(Aus der Broschüre "Sicher ist nur das Risiko" von ausgestrahlt.de)
Welche Standorte das größte Risiko für uns sind, seht ihr hier (Zahl in den Klammern Anzahl der Storfälle):
- Atomstandort Biblis - 17
- Atomstandort Grohnde - 11
- Atomstandort Unterweser/Esensham - 7
- Atomstandort Isar / Ohu - 7
- Atomstandort Gundremmingen - 6
- Gemeinschaftskraftwerk Neckar, Neckarwestheim (GKN) - 6
- Atomstandort Philippsburg - 6
- Atomstandort Krümmel - 4
- Atomstandort Emsland - 4
- Atomstandort Brokdorf - 4
- Atomstandort Brunsbüttel - 4
- Atomstandort Grafenrheinfeld - 4
- Atommüll-Endlager Schacht Asse-II - 2
- Urananreicherungsanlage Gronau (UAA) - 2
- Atomstandort Gorleben - 1
- Europäischen Instituts für Transurane - 1
Für die Strahlemenschen ist es erschreckend, wie wir jeden Tag einem Risiko ausgesetzt sind, was keiner beherrscht. Ein Risiko, welches es mit sauberer Energie nicht gibt. Und den Atomausstieg kann Mensch ganz einfach selbst machen! Einfach den Stromanbieter wechseln. Und danach bleibt auch 2011 der Atomausstieg handarbeit.
Mittwoch, 5. Januar 2011
Uran "schnell gebrütet"
Nun geht seit einigen Tagen durch die Medien, dass China der "Durchbruch" in der atomaren Energieversorgung gelungen sei. So ist Uran in China nun nicht mehr für 60 - 70 Jahren zur Verfügung, sondern für gute 3000 Jahre. Dies kommt durch die Technologie aus den 70er-Jahren der "Schnellen Brüter", die zumindest in Deutschland in einem Eklat endete.
Chinas Interesse an den Schnellen Brütern ist nicht neu. So forschen Sie nach eigenen Angaben schon seit über 24 Jahren an dieser Technologie. Diese birgt allerdings alle Gefahren der Atomenergie in sich. Zitat von Contratom: "Der Brüter treibt alle Problematiken der Atomenergienutzung auf die Spitze: Zentralisierung, Kapitalintensität, technische Komplexität."
Chinas Interesse an den Schnellen Brütern ist nicht neu. So forschen Sie nach eigenen Angaben schon seit über 24 Jahren an dieser Technologie. Diese birgt allerdings alle Gefahren der Atomenergie in sich. Zitat von Contratom: "Der Brüter treibt alle Problematiken der Atomenergienutzung auf die Spitze: Zentralisierung, Kapitalintensität, technische Komplexität."
Dienstag, 4. Januar 2011
Die Revolution geht weiter!
Nun haben die Strahlemenschen unangekündigt die Arbeit kurz vor Weihnachten aufgegeben und sie erst heute wieder aufgenommen. Sorry!
Das ihr ein frohes Fest hattet, ist uns eigentlich klar. Die Strahlemenschen hoffen, dass ihr auch gut ins neue Castor-Jahr 2011 gerutscht seid!
Wie die Strahlemenschen bereits angekündigt hatten, werden die nächsten Castoren am 17. Februar nach Lubmin rollen. Wir gehen davon aus, dass sie wieder über Ribnitz fahren werden. Die Mahnwache am Bahnhof wird demnächst angemeldet, Mobilisierungstreffen werden vorbereitet. Außerdem wird unser Widerstand nun nicht mehr zeitlich beschränkt! Das Zwischenlager soll nun einfach bis 2080 (41 Jahre länger als vorgesehen) bleiben (mehr)! Somit wird Lubmin wohl tatsächlich zum Endlager deklariert, direkt an unserer schönen Ostsee. Auch dagegen werden wir uns beim nächsten Castor stellen! Dazu brauchen die Strahlemenschen jede Person, die Lust hat sich gegen Schwarz-Gelb zu engagieren! Also komm auch du zu uns!
Ab jetzt wird hier wieder regelmäßig gepostet, sodass es sich wieder lohnt auf diesen Blog zu gucken!
Das ihr ein frohes Fest hattet, ist uns eigentlich klar. Die Strahlemenschen hoffen, dass ihr auch gut ins neue Castor-Jahr 2011 gerutscht seid!
Wie die Strahlemenschen bereits angekündigt hatten, werden die nächsten Castoren am 17. Februar nach Lubmin rollen. Wir gehen davon aus, dass sie wieder über Ribnitz fahren werden. Die Mahnwache am Bahnhof wird demnächst angemeldet, Mobilisierungstreffen werden vorbereitet. Außerdem wird unser Widerstand nun nicht mehr zeitlich beschränkt! Das Zwischenlager soll nun einfach bis 2080 (41 Jahre länger als vorgesehen) bleiben (mehr)! Somit wird Lubmin wohl tatsächlich zum Endlager deklariert, direkt an unserer schönen Ostsee. Auch dagegen werden wir uns beim nächsten Castor stellen! Dazu brauchen die Strahlemenschen jede Person, die Lust hat sich gegen Schwarz-Gelb zu engagieren! Also komm auch du zu uns!
Ab jetzt wird hier wieder regelmäßig gepostet, sodass es sich wieder lohnt auf diesen Blog zu gucken!
Dienstag, 21. Dezember 2010
Brutales vorgehen der Polizei
Die Strahlemenschen waren in Ribnitz mit der Polizei absolut zufrieden. Sie führten nette Gespräche, es kam zu keinen Einschränkungen. Anders jedoch in Greifswald und um Lubmin bei den Blockaden.
Dazu hier die Pressemitteilung des Ermittlungsausschusses in Greifswald zum Castortransport:
Während der Castorproteste der letzten Woche um Lubmin wurden die Grundrechte von Demonstrant_innen und Journalist_innen massiv eingeschränkt. Die Aktionen wurden von gewalttätigen Übergriffen der Polizei überschattet.
Besonders am 16.Dezember kam es zu zahlreichen Rechtsbrüchen.
So wurde beispielsweise ein Demonstrant in der Gefangensammelstelle Wolgast von mehreren Polizisten festgehalten und brutal zusammengeschlagen. Auch Teilnehmer_innen der Schienenblockaden berichteten über unverhältnismäßige Gewaltanwendung und Foltergriffe gegen Protestierende.
Anderen wurde sogar der Zugang zu den angemeldeten Mahnwachen verwehrt und so ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlung beschnitten. Selbst Sanitäter_innen wurden nicht zu den Mahnwachen durchgelassen obwohl medizinische Versorgung benötigt wurde.
Pressevertreter_innen wurden an Polizeisperren abgewiesen und so an ihrer Arbeit gehindert. Dieses Vorgehen lässt vermuten, dass die Polizei so versucht eigene Rechtsbrüche zu verschleiern.
Nach der Räumung der Schienenblockade bei Brünzow richtete die Polizei eine Gefangenensammelstelle auf dem freien Feld ein, in der festgenommene Sitzblockierer_innen bei Schneesturm und Minusgraden ohne Zugang zu sanitären Einrichtungen stundenlang ausharren mussten.
Selbst nach dem Abtransport in die offizielle Gefangensammelstelle in Wolgast wurden weiterhin menschenunwürdige Bedingungen beobachtet, wie etwa das Einpferchen in Käfige und das Einsperren einzelner Personen in isolierte Dunkelzellen.
Als unverhältnismäßig beurteilen wir auch das Abfilmen aller Ingewahrsamgenommenen. Dieses trägt nicht zur Beweissicherung oder Aufklärung bei, sondern dient lediglich der Einschüchterung.
Neben den massenhaften Ingewahrsamnahmen an sich zählt zu dieser Strategie der Einschüchterung ebenso das Androhen einer Wegtragegebühr im Vorfeld. So sollten Bürger_innen abgeschreckt werden an legitimen Protest teilzunehmen. Dass die Polizei diese Gebühr nun doch nicht einfordert ist jedoch kein Zeichen ihres Wohlwollen gegenüber den Demonstrant_innen, sondern zeigt vielmehr ihre Einsicht, dass solch eine Gebühr vor Gericht keinen Bestand hätte.
Insgesamt waren viele Demonstrant_innen geschockt über das teilweise sehr brutale Vorgehen der Polizei.
Solch ein Verhalten darf nicht, wie allzu oft, ohne Konsequenzen bleiben. So begrüßen wir es, dass einige Betroffene sich entschieden haben gegen die willkürliche Behandlung der Polizei gerichtlich vorzugehen.
Dazu hier die Pressemitteilung des Ermittlungsausschusses in Greifswald zum Castortransport:
Während der Castorproteste der letzten Woche um Lubmin wurden die Grundrechte von Demonstrant_innen und Journalist_innen massiv eingeschränkt. Die Aktionen wurden von gewalttätigen Übergriffen der Polizei überschattet.
Besonders am 16.Dezember kam es zu zahlreichen Rechtsbrüchen.
So wurde beispielsweise ein Demonstrant in der Gefangensammelstelle Wolgast von mehreren Polizisten festgehalten und brutal zusammengeschlagen. Auch Teilnehmer_innen der Schienenblockaden berichteten über unverhältnismäßige Gewaltanwendung und Foltergriffe gegen Protestierende.
Anderen wurde sogar der Zugang zu den angemeldeten Mahnwachen verwehrt und so ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlung beschnitten. Selbst Sanitäter_innen wurden nicht zu den Mahnwachen durchgelassen obwohl medizinische Versorgung benötigt wurde.
Pressevertreter_innen wurden an Polizeisperren abgewiesen und so an ihrer Arbeit gehindert. Dieses Vorgehen lässt vermuten, dass die Polizei so versucht eigene Rechtsbrüche zu verschleiern.
Nach der Räumung der Schienenblockade bei Brünzow richtete die Polizei eine Gefangenensammelstelle auf dem freien Feld ein, in der festgenommene Sitzblockierer_innen bei Schneesturm und Minusgraden ohne Zugang zu sanitären Einrichtungen stundenlang ausharren mussten.
Selbst nach dem Abtransport in die offizielle Gefangensammelstelle in Wolgast wurden weiterhin menschenunwürdige Bedingungen beobachtet, wie etwa das Einpferchen in Käfige und das Einsperren einzelner Personen in isolierte Dunkelzellen.
Als unverhältnismäßig beurteilen wir auch das Abfilmen aller Ingewahrsamgenommenen. Dieses trägt nicht zur Beweissicherung oder Aufklärung bei, sondern dient lediglich der Einschüchterung.
Neben den massenhaften Ingewahrsamnahmen an sich zählt zu dieser Strategie der Einschüchterung ebenso das Androhen einer Wegtragegebühr im Vorfeld. So sollten Bürger_innen abgeschreckt werden an legitimen Protest teilzunehmen. Dass die Polizei diese Gebühr nun doch nicht einfordert ist jedoch kein Zeichen ihres Wohlwollen gegenüber den Demonstrant_innen, sondern zeigt vielmehr ihre Einsicht, dass solch eine Gebühr vor Gericht keinen Bestand hätte.
Insgesamt waren viele Demonstrant_innen geschockt über das teilweise sehr brutale Vorgehen der Polizei.
Solch ein Verhalten darf nicht, wie allzu oft, ohne Konsequenzen bleiben. So begrüßen wir es, dass einige Betroffene sich entschieden haben gegen die willkürliche Behandlung der Polizei gerichtlich vorzugehen.
Montag, 20. Dezember 2010
Pressemitteilung, 17.12.2010 (Lubmin-NiX-Da)
Greifswald/Lubmin
– Massive Grundrechtseinschränkungen während des CASTOR – Transportes
– Rücktrittforderung an den Landesinnenminister Caffier
Angesichts der aktuellen Überlastung der Polizei hatte der Innenminister Caffier die
Möglichkeit, den Transport zu stoppen. Paragraph 4, Absatz 2, Satz 5 Atomgesetz regelt,
dass ein Atomtransport nur dann genehmigt werden darf, wenn „der erforderliche Schutz
gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter gewährleistet ist.“ Zwar war
der Transport nach Lubmin durch das Bundesamt für Strahlenschutz genehmigt worden,
aber das Amt muss diese Genehmigung sofort widerrufen, wenn ein Bundesland, durch
das der Atommüll-Zug rollen soll, nicht genügend Polizeikräfte zur Verfügung hat, um den
Transport zu sichern. Nach Aussagen der Polizeilandesgewerkschaft gibt es Beamte mit
über 1000 Überstunden und eine Belastungsgrenze, die längst überschritten ist.
Der Innenminister hat aufgrund dieser Situation auf ausreichend Personal verzichtet und
so eine katastrophale Polizeiüberforderung bei der Sicherung des Transportes provoziert.
Es sind im Raum Greifswald/Lubmin das Recht auf Bewegungsfreiheit, das
Versammlungsrecht, die Pressefreiheit und das Recht auf körperliche Unversehrtheit
außer Kraft gesetzt worden.
– Die Ortschaften Vierow, Stilow und Kemnitzerhagen waren über Stunden
abgesperrt. Außerdem waren AnwohnerInnen gezwungen 4 Stunden am
Straßenrand der Bundesstraße anzuhalten, da die Straße für den Verkehr gesperrt
wurde.
– Trotz der noch frischen Erinnerungen an die Freiluft-Gefangenensammelstelle bei
Harlingen (Wendland) im November dieses Jahres, gab es erneut einen
Polizeikessel auf offenem Feld, in dem festgenommene SitzblockiererInnen über
Stunden festgehalten wurden. Die Möglichkeit einer richterlichen Überprüfung der
Rechtmäßigkeit der Ingewahrsamnahme war nicht gegeben. Die Polizei war nicht in
der Lage, die Gefangenen zu versorgen, ihnen Zugang zu sanitären Einrichtungen
zu gewährleisten und für einen schnellen Abtransport zu sorgen.
– SanitäterInnen wurden nicht zur Robin-Wood-Blockade und anderen Aktionen
durchgelassen, sie wurden immer wieder durchsucht und am Weiterfahren
gehindert.
– Behördlich genehmigte Mahnwachen waren nicht frei zugänglich für
Versammlungsteilnehmer. Die Essensversorgung der sich in Zelten aufhaltenden
Mahnwachenbesetzung in Stilow wurde über 24 Stunden unmöglich gemacht.
– Journalisten wurden immer wieder in ihrer Arbeit behindert und konnten
Informationen nicht rechtzeitig weiter geben
– Die Landespolizei NRW drohte Demonstranten mit Foltergriffen, wenn sie sich nicht
freiwillig entfernten.
Wenn der Landesinnenminister Caffier den Transport bei schwersten Schneesturm, unter
in Kaufnahme der Gefährdung seiner Einsatzkräfte, der Bevölkerung und der
Protestierenden mit einer Genehmigung begründet, bei der er über das Bundesamt für
Strahlenschutz selbst eine Verlängerung ermöglichen könnte, schwört er eine
Katastrophensituation herauf und disqualifiziert sich für das verantwortungsvolle Amt eines
Innenminister, welches in Maß Ordnung und Sicherheit garantieren müsste.
Pressemitteilung von Lubmin NiX Da
– Massive Grundrechtseinschränkungen während des CASTOR – Transportes
– Rücktrittforderung an den Landesinnenminister Caffier
Angesichts der aktuellen Überlastung der Polizei hatte der Innenminister Caffier die
Möglichkeit, den Transport zu stoppen. Paragraph 4, Absatz 2, Satz 5 Atomgesetz regelt,
dass ein Atomtransport nur dann genehmigt werden darf, wenn „der erforderliche Schutz
gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter gewährleistet ist.“ Zwar war
der Transport nach Lubmin durch das Bundesamt für Strahlenschutz genehmigt worden,
aber das Amt muss diese Genehmigung sofort widerrufen, wenn ein Bundesland, durch
das der Atommüll-Zug rollen soll, nicht genügend Polizeikräfte zur Verfügung hat, um den
Transport zu sichern. Nach Aussagen der Polizeilandesgewerkschaft gibt es Beamte mit
über 1000 Überstunden und eine Belastungsgrenze, die längst überschritten ist.
Der Innenminister hat aufgrund dieser Situation auf ausreichend Personal verzichtet und
so eine katastrophale Polizeiüberforderung bei der Sicherung des Transportes provoziert.
Es sind im Raum Greifswald/Lubmin das Recht auf Bewegungsfreiheit, das
Versammlungsrecht, die Pressefreiheit und das Recht auf körperliche Unversehrtheit
außer Kraft gesetzt worden.
– Die Ortschaften Vierow, Stilow und Kemnitzerhagen waren über Stunden
abgesperrt. Außerdem waren AnwohnerInnen gezwungen 4 Stunden am
Straßenrand der Bundesstraße anzuhalten, da die Straße für den Verkehr gesperrt
wurde.
– Trotz der noch frischen Erinnerungen an die Freiluft-Gefangenensammelstelle bei
Harlingen (Wendland) im November dieses Jahres, gab es erneut einen
Polizeikessel auf offenem Feld, in dem festgenommene SitzblockiererInnen über
Stunden festgehalten wurden. Die Möglichkeit einer richterlichen Überprüfung der
Rechtmäßigkeit der Ingewahrsamnahme war nicht gegeben. Die Polizei war nicht in
der Lage, die Gefangenen zu versorgen, ihnen Zugang zu sanitären Einrichtungen
zu gewährleisten und für einen schnellen Abtransport zu sorgen.
– SanitäterInnen wurden nicht zur Robin-Wood-Blockade und anderen Aktionen
durchgelassen, sie wurden immer wieder durchsucht und am Weiterfahren
gehindert.
– Behördlich genehmigte Mahnwachen waren nicht frei zugänglich für
Versammlungsteilnehmer. Die Essensversorgung der sich in Zelten aufhaltenden
Mahnwachenbesetzung in Stilow wurde über 24 Stunden unmöglich gemacht.
– Journalisten wurden immer wieder in ihrer Arbeit behindert und konnten
Informationen nicht rechtzeitig weiter geben
– Die Landespolizei NRW drohte Demonstranten mit Foltergriffen, wenn sie sich nicht
freiwillig entfernten.
Wenn der Landesinnenminister Caffier den Transport bei schwersten Schneesturm, unter
in Kaufnahme der Gefährdung seiner Einsatzkräfte, der Bevölkerung und der
Protestierenden mit einer Genehmigung begründet, bei der er über das Bundesamt für
Strahlenschutz selbst eine Verlängerung ermöglichen könnte, schwört er eine
Katastrophensituation herauf und disqualifiziert sich für das verantwortungsvolle Amt eines
Innenminister, welches in Maß Ordnung und Sicherheit garantieren müsste.
Pressemitteilung von Lubmin NiX Da
VATT`N störFALL
Eine super Aktion, die zum selbermachen animiert...
Weitere Infos dazu: http://www.tschuess-vattenfall.de/startseite.html
Weitere Infos dazu: http://www.tschuess-vattenfall.de/startseite.html
Februar neuer Castor nach Lubmin!
Wie von der Internetplattform von ContrAtom zu lesen ist, soll im Februar 2011 die nächsten 5 Behälter nach Lubmin rollen. Die Strahlemenschen werden auch dazu in Ribnitz-Damgarten weiterhin aktiv sein, weiterhin die Bevölkerung aufklären, Veranstaltungen und Aktionen. JedeR soll unser Nein deutlich vernehmen! JedeR soll bescheid wissen! Alle GenerInnen und KritikerInnen sollen aktiv werden!
Gegen das nicht-wissen wohin und für ökologische Alternativen!
Artikel: http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1585
Gegen das nicht-wissen wohin und für ökologische Alternativen!
Artikel: http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1585
Sonntag, 19. Dezember 2010
Return To Sender!
Gebt Frau Merkel ihren Atommüll zurück, zeigt ihr dass ihr unzufrieden seid, mit der Verlängerung von AKWs. Mit jedem Jahr kommen 450 Tonnen weiterer Müll hinzu, niemand weiß wohin. Dieser Müll wird dann einfach alle 20 Jahre von dem einen ins andere Lager gefahren, nebenbei dürfen die GegnerInnen dann noch kurz demonstrieren.
Nein zu Schwarz-Gelb!
Hier könnt ihr Frau Merkel den Atommüll zurück geben!
Nein zu Schwarz-Gelb!
Hier könnt ihr Frau Merkel den Atommüll zurück geben!
Freitag, 17. Dezember 2010
Castoren in Lubmin
Nun haben die Castoren, wie erwartet, doch die gewohnte Verspätung gehabt. Die RibnitzerInnen meldeten deswegen die Mahnwache mal lieber gleich bis zum Freitag an, in Lubmin ist heute abgebaut worden. Doch, wie immer, haben die Castoren Lubmin erreicht, stehen im Zwischenlager. Schade, dass die Proteste klein geredet werden. Es waren in über 100 Städten Demonstrationen; Mahnwachen und/oder Blockaden (mehr). Der Protest entwickelt sich hier langsam, ungesehene Castortransporte wird es nicht nach Lubmin geben! Die Strahlemenschen rechnen mit noch mehr Zuwachs in ihrer Gruppe, die Atom-Bewegung in Mecklenburg-Vorpommern ist weitestgehend zufrieden mit ihren Protesten. Was die letzten Tage so passierte, seht ihr hier:
Wir brauchen Dich! Für den kreativen Widerstand entlang der Castorstrecke!
Der Castor rollte durch Ribnitz (mit Video)
Was die Strahlemenschen nun seit Oktober der Bevölkerung erzählten, bewahrheitete sich wirklich. Der Castor fuhr, viel zu schnell, durch unsere Stadt. Gut bewacht durch mehrere PolizistInnen.
Die Strahlemenschen waren jetzt seit dem Castorstrecken Aktionstag aktiv, organisierten Informationsveranstaltungen, verteilten Flyer, stellten diesen Blog online. Der Rückhalt in der Bevölkerung wuchs von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Flyer zu Flyer. Immer mehr hatten vom Castor gehört, auch wussten immer mehr Menschen über uns bescheid, finden es gut was wir gemacht haben. Die Strahlemenschen waren kreativ und bereit zum frieren in der Kälte.
Vor allem durch den Castor-Stammtisch konnte der Widerstand noch einmal konkret geplant werden. Immer mehr Menschen kamen zu den Strahlemenschen, wurden aktiv. Die Mahnwache, die gleich am nächsten Tag begann, war von Anfang bis Ende immer gut besucht. Das überraschte die OrganistorInnen und Veranstaltungsleiter. Eröffnet wurde mit Musik, nebenbei kamen Menschen mit Gitarre und sangen mit uns, zum schluss sangen die Strahlemenschen.
Die Strahlemenschen standen dann noch bis circa 23.00 Uhr, danach gingen alle nach Hause. Nachts um 4 kam noch eine Frau, die den Strahlemenschen Glühwein bringen wollte aber nicht doll enttäuscht war, das keiner mehr da war. In Ribnitz war tote Hose um diese Zeit, Sinn hätte es nicht mehr gemacht.
AM nächsten Morgen standen die Strahlemenschen ab 7.30 Uhr am Bhanhof, begannen mit ihrem friedlichen Protest. Diesmal wurde ihnen nicht so kalt, einer brachte einen Ofen, der andere ein Zelt. So wurde der Protest auch noch durch ein zweites Transpi (welches in der Nacht zuvor gemalt worden ist) unterstützt und immer größer.
Ein komisches Phänomen war, dass umso näher der Castor kam, das Wetter immer schlechter wurde. Es fing mehr an zu schneien und zu stürmen, die Schulen wurden kurzfristig früher geschlossen. Den Strahlemenschen (auch einige SchülerInnen die an diesem Tag dem Unterricht nicht folgten) war dies zwar nicht egal, aber sie machten sich am Ofen und mit Musik immer wieder gute Laune. Ab und zu wurde Tee getrunken oder auch mit den BürgerInnen erzählt. Auch die PolizistInnen waren uns sehr wohl gesonnen, sprachen mit uns und kauften zum Schluss sogar noch gelbe X-e.
Zum einheitzen wurde Holz benötigt, welches nur bei Gitarrenklängen gemeinsam gesägt werden konnte. Später machte der Wind den Strahlemenschen ordentlich zu schaffen, so besorgte einer von ihnen ein Zelt. So hatten die Strahlemenschen sich schon eine richtige Zentrale eingerichtet, dank I-Phone wussten sie auch immer, wo der Castor grade war.
Kurz bevor der Castor kam, ging der großteil der Menschen vom Bahnhof weg. Erfahrungen aus dem Wendland zeigen, dass Menschen nur durch den absolut kurzen Aufenthalt neben dem fahrenden Castor krank werden können. Die Strahlemenschen sprachen auch andere Leute an, sich jetzt nicht am Bahnhof aufzuhalten, meist vergebens. Einige mutige gab es, die den Castor fotografierten oder filmten:
NAchdem der Castor durch Ribnitz durch war, hielten die Strahlemenschen noch bis 17.00 Uhr die Stellung und räumten dann im Schneesturm ein. Sie verabredeten sich zum Montag, 20.12.2010 um 19.00 Uhr im AJZ KiTa e.V. (am Bleicherberg 2) zur Nachbesprechung. Es sind auch all diejenigen eingeladen, die nur kurz bei der Mahnwache waren oder mit ihr Sympathisierten.
Die Strahlemenschen waren jetzt seit dem Castorstrecken Aktionstag aktiv, organisierten Informationsveranstaltungen, verteilten Flyer, stellten diesen Blog online. Der Rückhalt in der Bevölkerung wuchs von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Flyer zu Flyer. Immer mehr hatten vom Castor gehört, auch wussten immer mehr Menschen über uns bescheid, finden es gut was wir gemacht haben. Die Strahlemenschen waren kreativ und bereit zum frieren in der Kälte.
Vor allem durch den Castor-Stammtisch konnte der Widerstand noch einmal konkret geplant werden. Immer mehr Menschen kamen zu den Strahlemenschen, wurden aktiv. Die Mahnwache, die gleich am nächsten Tag begann, war von Anfang bis Ende immer gut besucht. Das überraschte die OrganistorInnen und Veranstaltungsleiter. Eröffnet wurde mit Musik, nebenbei kamen Menschen mit Gitarre und sangen mit uns, zum schluss sangen die Strahlemenschen.
Die Strahlemenschen standen dann noch bis circa 23.00 Uhr, danach gingen alle nach Hause. Nachts um 4 kam noch eine Frau, die den Strahlemenschen Glühwein bringen wollte aber nicht doll enttäuscht war, das keiner mehr da war. In Ribnitz war tote Hose um diese Zeit, Sinn hätte es nicht mehr gemacht.
AM nächsten Morgen standen die Strahlemenschen ab 7.30 Uhr am Bhanhof, begannen mit ihrem friedlichen Protest. Diesmal wurde ihnen nicht so kalt, einer brachte einen Ofen, der andere ein Zelt. So wurde der Protest auch noch durch ein zweites Transpi (welches in der Nacht zuvor gemalt worden ist) unterstützt und immer größer.
Dieses obere wurde in der Nacht vorm 16. Dezember gemalt. Großes Lob an die beiden! Das untere nahmen die Strahlemenschen schonn am 23. Oktober mit, ebenfalls in der Nacht zuvor gemalt.
Ein komisches Phänomen war, dass umso näher der Castor kam, das Wetter immer schlechter wurde. Es fing mehr an zu schneien und zu stürmen, die Schulen wurden kurzfristig früher geschlossen. Den Strahlemenschen (auch einige SchülerInnen die an diesem Tag dem Unterricht nicht folgten) war dies zwar nicht egal, aber sie machten sich am Ofen und mit Musik immer wieder gute Laune. Ab und zu wurde Tee getrunken oder auch mit den BürgerInnen erzählt. Auch die PolizistInnen waren uns sehr wohl gesonnen, sprachen mit uns und kauften zum Schluss sogar noch gelbe X-e.
Zum einheitzen wurde Holz benötigt, welches nur bei Gitarrenklängen gemeinsam gesägt werden konnte. Später machte der Wind den Strahlemenschen ordentlich zu schaffen, so besorgte einer von ihnen ein Zelt. So hatten die Strahlemenschen sich schon eine richtige Zentrale eingerichtet, dank I-Phone wussten sie auch immer, wo der Castor grade war.
Kurz bevor der Castor kam, ging der großteil der Menschen vom Bahnhof weg. Erfahrungen aus dem Wendland zeigen, dass Menschen nur durch den absolut kurzen Aufenthalt neben dem fahrenden Castor krank werden können. Die Strahlemenschen sprachen auch andere Leute an, sich jetzt nicht am Bahnhof aufzuhalten, meist vergebens. Einige mutige gab es, die den Castor fotografierten oder filmten:
NAchdem der Castor durch Ribnitz durch war, hielten die Strahlemenschen noch bis 17.00 Uhr die Stellung und räumten dann im Schneesturm ein. Sie verabredeten sich zum Montag, 20.12.2010 um 19.00 Uhr im AJZ KiTa e.V. (am Bleicherberg 2) zur Nachbesprechung. Es sind auch all diejenigen eingeladen, die nur kurz bei der Mahnwache waren oder mit ihr Sympathisierten.
Nach dem Castor ist vor dem Castor!
Der nächste rollt vermutlich Mitte Februar ins Zwischenlager Nord.
Unserer Vermutung über Ribnitz-Damgarten!
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Mahnwache gegen 17:00 Uhr beendet
Der letzte harte Kern harrte noch bis 17:00 Uhr in der Kälte und dem Sturm am Bahnhof aus. Als die Dämmerung einsetzte begann der Abbau, die Strahlemenschen verabschiedeten sich, waren glücklich über den friedlichen Verlauf der Mahnwache. Abgeschlossen wurde die Mahnwache mit Liedern, dem auspusten der Kerzen und dem anzünden einiger Wunderkerzen. Einen Bericht über die gesamte Mahnwache wird es morgen hier geben.
Hier noch das Abschlussfoto:
Hier noch das Abschlussfoto:
Castor soeben durch Ribnitz
Der Castor ist eben durch Ribnitz gefahren. Die meisten sind in Sicherheit gegangen, verschwanden vom Bahnhof. Es waren geschätzte 60 - 70 km/h. Es gab 2 Festnahmen, allerdings nicht bei uns sondern aus dem Dunstkreis der faschistischen Szene. Hier Fotos vom Castor:
Die Mahnwache findet heute noch bis 17.00 Uhr statt. Wer noch hin kommen will, ist herzlich eingeladen.
Castor 11:30 Uhr erwartet; Bilder der Mahnwache
Wir erwarten den Castor nun um 11:30 Uhr am Bahnhof in Ribnitz. In Ludwigslust kam es zu einer Verzögerung von einer halben Stunde durch eine Blockade von circa 20 Menschen.
Hier die aktuellen Bilder der Mahnwache in Ribnitz:
Hier die aktuellen Bilder der Mahnwache in Ribnitz:
Wir laden immernoch alle BürgerInnen ein, zur Mahnwache zu kommen!
Mahnwache neu eröffnet
Um 8.00 Uhr fanden sich wieder einige Menschen am Bahnhof zusammen, um gegen den Castor zu protestieren. Bei eisigen Temperaturen und heißen Getränken kommt es in den doch noch frühen Morgenstunden zu einem kleinen bürgerlichen Protest.
Wir laden alle RibnitzerInnen und auch alle anderen SympathisantInnen ein, zur Mahnwache zu kommen. Aktuell ist der Castor in Wittenberge bzw. schon ein kleines Stück dahinter.
In Ludwigslust sind Menschen auf den Gleisen, der Castor wurde ausgebremst. Hinter dem Castor steht ein ICE.
Der Castor wird gegen 12:00 Uhr in Ribnitz erwartet.
Wir laden alle RibnitzerInnen und auch alle anderen SympathisantInnen ein, zur Mahnwache zu kommen. Aktuell ist der Castor in Wittenberge bzw. schon ein kleines Stück dahinter.
In Ludwigslust sind Menschen auf den Gleisen, der Castor wurde ausgebremst. Hinter dem Castor steht ein ICE.
Der Castor wird gegen 12:00 Uhr in Ribnitz erwartet.
Getrommel und Plauderei
Die Mahnwache am Ribnitzer Bahnhof wurde durch mehrere AktivistInnen kreativ gestaltet. Es fanden sich mehrere BürgerInnen ein und gaben ihrem NEIN zu der Verlängerung der Atomkraft einen angenehmen Ausdruck. Sie plauderten; einige nahmen ihre Instrumente mit, andere ihre Kinder. Es gab Kaffee und Suppe, Ankommende am Bahnhof waren positiv überrascht und erfreuten sich meist über den Protest.
KERNgesunde Kinder
Strahlemenschen kurz nach dem Aufbau; ca. 17.30 Uhr
Alle sind zufrieden nach Hause gegangen und werden zu gegebener Zeit wieder vor Ort sein.
Es gibt kein ruhiges Hinterland!
Mittwoch, 15. Dezember 2010
BREAKING NEWS
MI 23:40 Ingersleben BREAKING NEWS!
Um 23:40 Uhr gelang es ca. 50 Menschen in Ingersleben auf die Strecke zu kommen und den Castor für wenige Minuten zu stoppen.
Polizei unterwegs
Polizei prüft die Strecke vom Mannheim Hbf-Frankfurt über MA-Waldhof (Gerücht) (CASTORTICKER)
Viel mehr Polizei als gewöhnlich in Ribnitz. Hubschrauberflüge; überwachter Bahnhof.
Viel mehr Polizei als gewöhnlich in Ribnitz. Hubschrauberflüge; überwachter Bahnhof.
Mahnwache in Ribnitz genehmigt!
Die Mahnwache in Ribnitz-Damgarten auf dem Bahnhof wurde soeben durch das Ordnungsamt genehmigt. Kommt schon heute alle hin, wir eröffnen in nicht einmal einer Stunde. Ab jetzt kann das Flyern losgehen!
Castor wieder gesehen
Streckenführung, neues Update
Dadurch, dass nun schon ein kleiner Teil der Strecke zurückgelegt worden ist, wird das Netz der Spekulationen immer enger. Radiosender berichten zwar von der Ausweichmöglichkeit über Pasewalk, diese steht für uns jedoch nicht zur Debatte da der Castor dann an Berlin ran müsste. Dies wäre für uns absolut Irrsinn und auch viel zu gefährlich!
Karte der Strecke hier (CASTORTICKER)
Karte der Strecke hier (CASTORTICKER)
Castor-Update
In Neustadt/ Weinstraße befinden sich derzeit etwa 20 Menschen an der Strecke und erwarten die Ankunft des Castorzuges. (CASTORTICKER)
Weitere Aktivitäten:
Um 19.30 Uhr findet in Darmstadt eine Lichterdemo statt. Sie beginnt am Nordbahnhof und führt dann an der Castorstrecke entlang. (CASTORTICKER)
Castor-Update
Der Castor ist nach einem Zwischenstopp um 14.00 Uhr in Forbach losgefahren. Er hatte einen längeren unplanmäßigen Zwischenhalt. Einer Meldung (noch nicht bestätigt) sei eine Fliegerbombe aus dem II Weltkrieg gefunden worden.
Überall entlang der Strecke kommt es zu Mahnwachen, Twitter überschlägt sich grade zu mit neuen Ankündigungen. Ab 22.00Uhr ist in Schwerin eine Mahnwache angemeldet, wer hinkommen will meldet sich bei: arndt.mueller@bund.net
Überall entlang der Strecke kommt es zu Mahnwachen, Twitter überschlägt sich grade zu mit neuen Ankündigungen. Ab 22.00Uhr ist in Schwerin eine Mahnwache angemeldet, wer hinkommen will meldet sich bei: arndt.mueller@bund.net
Mahnwache beim Ordnungsamt eingereicht
Die Mahnwache der Strahlemenschen und allen SympathiesantInnen ist soeben beim Ordnungsamt eingereicht worden. Außerdem wurde sie kurzfristig verlängert, da der Zug jetzt schon Verspätung hat. Nun ist Sie für 48h angemeldet. Wir freuen uns auf Publikum, noch darf gehofft werden, dass wir die Mahnwache genehmigt bekommen.
Asse-Desaster und Castorlage
Die radioaktiven Laugenzuflüsse haben sich verdoppelt:
http://www.contratom.de/blog.php?id=1569
Der Castorzug passierte Chaudenay in Begleitung von zwei Hubschraubern, Stand ca. 8:50 Uhr. (CASTORTICKER)
http://www.contratom.de/blog.php?id=1569
Der Castorzug passierte Chaudenay in Begleitung von zwei Hubschraubern, Stand ca. 8:50 Uhr. (CASTORTICKER)
Protest in Ribnitz
In Ribnitz-Damgarten auf dem Bahnhof wird es am Mittwoch und Donnerstag eine Mahnwache geben. Diese startet 17.00 Uhr am Mittwoch und endet auch 17.00 Uhr am Donnerstag. Wir werden sie kreativ eröffnen, alle InteresentInnen; Schaulustigen und SympathisantInnen sind dazu herzlich Willkommen. Auch wird die Mahnwache einen kreativen Abschluss bekommen.
Flyer und Plakate sind hier runterzuladen, zu verteilen und zu verlinken.
Und hier der Flyer, kluger Weise gleich 4 auf einem A4-Blatt.
Wir sehen uns ab morgen bei unserem Ribnitzer und bundesweitem Protest!
Flyer und Plakate sind hier runterzuladen, zu verteilen und zu verlinken.
Und hier der Flyer, kluger Weise gleich 4 auf einem A4-Blatt.
Wir sehen uns ab morgen bei unserem Ribnitzer und bundesweitem Protest!
Was an der Strecke so los ist
Um 0:23 hat fuhr der Castor durch Valence Ville. Er wird ie deutsch-französische Grenze demnächst passieren.
In Erfurt gab es eine erfolgreiche Anti-Castor-Demo mit 250 TeilnehmerInnen. Infos dazu hier. Morgen wird in Erfurt ein "spazierender Sicherheitscheck" durchgeführt.
Ebenfalls findet morgen noch eine Demo in Potsdam statt. Aufruf hier.
Laut Twitter hat sich sehr viel Polizei im Radisson und Hotel Hohe Düne einquartiert.
Quelle: Lubmin-NiX-Da
In Erfurt gab es eine erfolgreiche Anti-Castor-Demo mit 250 TeilnehmerInnen. Infos dazu hier. Morgen wird in Erfurt ein "spazierender Sicherheitscheck" durchgeführt.
Ebenfalls findet morgen noch eine Demo in Potsdam statt. Aufruf hier.
Laut Twitter hat sich sehr viel Polizei im Radisson und Hotel Hohe Düne einquartiert.
Quelle: Lubmin-NiX-Da
Dienstag, 14. Dezember 2010
Castornews und was sonst noch so los war
Der Castortransport ist um 20:04 aus Cadarache losgefahren und hat seine Reise begonnen. Das sind 20min früher als der bekannte Fahrplan besagte. Bei allerdings zahlreich angemeldeten Protestaktionen wird es sicherlich zu einer Verspätung schon vor Greifswald geben.
Außerdem existieren auch schon Fotos vom Castor, die hier zu finden sind.
Bei der "Nazis abschalten - Atomkraft raus" Demonstration waren rund 300 TeilnehmerInnen. Es wurde wieder fotografiert und gefilmt von den Faschos, allerdings kümmerten sich die PolizistInnen darum. Weiteres dazu und zu der heutigen Lichterkette in Greifswald findet ihr hier und hier.
Laut der Twitter Nachrichten von Lubmin-NiX-Da gab es heute Störfälle in drei unserer Atommeiler. Die Nachricht lautete: Heute Störfälle in Atommeilern Brunsbrüttel,Krümmel,Biblis.Merkel: Atomkraft abschalten! Stop Castor Lubmin!
Weiteres dazu ebenfalls später.
Außerdem existieren auch schon Fotos vom Castor, die hier zu finden sind.
Bei der "Nazis abschalten - Atomkraft raus" Demonstration waren rund 300 TeilnehmerInnen. Es wurde wieder fotografiert und gefilmt von den Faschos, allerdings kümmerten sich die PolizistInnen darum. Weiteres dazu und zu der heutigen Lichterkette in Greifswald findet ihr hier und hier.
Laut der Twitter Nachrichten von Lubmin-NiX-Da gab es heute Störfälle in drei unserer Atommeiler. Die Nachricht lautete: Heute Störfälle in Atommeilern Brunsbrüttel,Krümmel,Biblis.Merkel: Atomkraft abschalten! Stop Castor Lubmin!
Weiteres dazu ebenfalls später.
Stammtisch konstruktiv, Mahnwache in Ribnitz
Der heutige Stammtisch war ein bunt gemischter Mix aus Jung und Alt, aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Die Strahlemenschen freuten sich, dass viele neue Menschen kamen, Ergebnisse erarbeitet werden konnten. So wird es ab
Mittwoch (15.12.10) 17.00 Uhr eine Mahnwache am Bahnhof geben. Diese soll bis zum Donnerstag bis 17.00 Uhr durchgeführt werden. Wir finden das als einen schönen, und bei dieser Jahreszeit auch anspruchsvollen Protest. Gäste mit warmen Tee sind immer willkommen. Zum Anfang und zum Ende wird es einen kleinen Flash-Mob geben. Weiteres dazu ab Mittwoch.
Die Veranstaltung ist noch nicht angemeldet, wird dies aber Mittwoch früh. Sollten sich Änderungen ergeben, wird das hier sofort Veröffentlicht. Weitere Infos Morgen.
Mittwoch (15.12.10) 17.00 Uhr eine Mahnwache am Bahnhof geben. Diese soll bis zum Donnerstag bis 17.00 Uhr durchgeführt werden. Wir finden das als einen schönen, und bei dieser Jahreszeit auch anspruchsvollen Protest. Gäste mit warmen Tee sind immer willkommen. Zum Anfang und zum Ende wird es einen kleinen Flash-Mob geben. Weiteres dazu ab Mittwoch.
Die Veranstaltung ist noch nicht angemeldet, wird dies aber Mittwoch früh. Sollten sich Änderungen ergeben, wird das hier sofort Veröffentlicht. Weitere Infos Morgen.
Kreistag Demmin gegen Castor-Transport
Der Kreistag Demmin will ebenfalls keinen Castor-Transport und beschloss mehrheitlich eine Resolution. Artikel vom Nordkurier siehe hier. Auch mit solchen Dingen wird das Nein gegen die Schwarz-Gelbe Atomkraft immer deutlicher, immer lauter!
Versammlungsrecht eingeschränkt!
An der deutsch-französischen (Wörth) Grenze wurde das Versammlungsrecht (Grundrecht) für heute stark eingeschränkt. Das Amtsblatt findet ihr hier.
Wir vermuten, dass die Castoren immernoch auf Weiterfahrt warten, da noch keine neuen Standortmeldungen rausgegeben worden sind.
Wir vermuten, dass die Castoren immernoch auf Weiterfahrt warten, da noch keine neuen Standortmeldungen rausgegeben worden sind.
Castortransport über Ribnitz-Damgarten!
Nach der heutigen OZ war aus den Kreisen der Landesregierung zu erfahren, dass die Behälter über Rostock in das Zwischenlager Nord fahren werden. Damit ist der Transport über Ribnitz logisch zu schkussfolgern. Der Artikel der OZ ist hier zu finden.
Der Stand der Castortransporte gegen 12.00 Uhr
Wie auf mehreren Portalen berichtet wurde, ist der Strassentransport vom Forschungszentrum Cadarache erledig. Die 4 Behälter sind nun auf dem Verladebahnhof in Aix-en-Provence und werden dort auf den Zug verladen.
Der Stand der Castortransporte gegen 12.00 Uhr
Wie auf mehreren Portalen berichtet wurde, ist der Strassentransport vom Forschungszentrum Cadarache erledig. Die 4 Behälter sind nun auf dem Verladebahnhof in Aix-en-Provence und werden dort auf den Zug verladen.
Heute Stammtisch 19.00 Uhr
LiebeR LeserIn,
wie hier schon oft gepostet werden wir uns heute um 19.00 Uhr im AJZ KiTa treffen. AktivistInnen für Donnerstag werden noch gesucht. Wer Lust hat, kann heute Abend einfach kommen. Egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich, Konfession und alles andere egal. Hauptsache keine Nazis und PolizistInnen im Dienst. Wir können noch Unterstützung für Donnerstag gebrauchen. Also ab nach Ribnitz heute Abend und revolutionäre Energie verspüren! Wir sehen uns!
wie hier schon oft gepostet werden wir uns heute um 19.00 Uhr im AJZ KiTa treffen. AktivistInnen für Donnerstag werden noch gesucht. Wer Lust hat, kann heute Abend einfach kommen. Egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich, Konfession und alles andere egal. Hauptsache keine Nazis und PolizistInnen im Dienst. Wir können noch Unterstützung für Donnerstag gebrauchen. Also ab nach Ribnitz heute Abend und revolutionäre Energie verspüren! Wir sehen uns!
Montag, 13. Dezember 2010
Camp nach lockeren Verhandlungen nicht geräumt
Nachdem das Camp in Guest mit einer Räumungsandrohung beschäftigt war, kam auch glatt zum angemeldeten Zeitpunkt das Ordnungsamt. Nach längeren, aber wohl lockeren Verhandlungen darf das Camp aber doch bleiben. Jedoch wohl nur für 40 Menschen. Weitere Informationen hier:
http://camp.blogsport.com
http://camp.blogsport.com
Polizei rüstet sich
Wie zum G8-Gipfel errichtet die Polizei schon wieder ein "klein-Guantanamo". Diesmal bei der B111 in der Nähe von Wolgast. Auch auf die demokratischen Eilverfahren wird nicht verzichtet. Obwohl sich alle CastorgegnerInnen von Gewalttaten distanzieren, bereitet sich die Polizei schon wieder auf das schlimmste vor. Wir hoffen, dass keine Zelle in Gebrauch sein wird, auch wenn die PolizistInnen vielleicht zu massiven Provokationen greifen werden.
Aber es gibt auch CastorgegnerInnen unter den BeamtInnen. Also erst mal nicht Schwarz auf die ehemals Grünen malen, sondern immer deeskalierend handeln. Und die Konfliktmanager sind und bleiben fürn Arsch!
Weiteres zum "klein-Guantanamo" hier.
Aber es gibt auch CastorgegnerInnen unter den BeamtInnen. Also erst mal nicht Schwarz auf die ehemals Grünen malen, sondern immer deeskalierend handeln. Und die Konfliktmanager sind und bleiben fürn Arsch!
Weiteres zum "klein-Guantanamo" hier.
14.12. - Atomkraft raus Nazis abschalten
Was hat der Castor Transport nun mit den Nazis zu tun?
Seit Monaten erlebt der Widerstand gegen die Atomenergie sowohl bundesweit als auch in MV ungeahnten Aufwind. Die Nazis wollen darauf aufsatteln. In deren Portal „Mup info“ finden sich ausführliche Infos zum Castor und zu den bevorstehenden Protesten. Anscheinend mobilisieren sie selber zum Castor-Protest. Ein Artikel auf dem Portal endet mit den Sätzen: „Weitere Aktivitäten der Atomkraftgegner sind bereits angekündigt. Möglicherweise beteiligen sich auch nationale Kräfte vor Ort“.Es passt ins Bild sich verändernder faschistischer Propaganda, dass die Nazis nicht nur stumpf auf der Schiene Heimatschutz/Ökologie reiten, sondern auch antikapitalistische Elemente der Anti Castor Proteste bedienen. So äußerte der NPD-Abgeordnete aus MV, Pastörs während einer Landtagsdebatte, dass die Atomenergie ein Teufelswerk sei und nur der kapitalistischen Wachstumsideologie diene. Es wird aber gleichzeitig offen zugegeben, dass es ihnen nicht um die Abschaffung der Atomtechnologie gehe. Laut der Äußerung von Pastörs im Landtag, ist ein weiteres deutsches Engagement in der Atomenergie in Ermangelung anderer preiswerter Alternativen zur Energiegewinnung sinnvoll, um auf dem Weltmarkt mit dessen niedrigen Energiepreisen mithalten zu können.
Auch wenn dieses Argument faktisch falsch ist, so zeigt dieses Argument der Standortlogik doch sehr deutlich die eigentlichen, nationalistischen Interessen der Nazis. Im Kern geht es den Nazis also nicht um die Abschaffung der Kernenergiegewinnung weltweit sondern nur um einen Machtgewinn in der strukturschwachen Region MV, indem sie sich als Sachwalter der Interessen der dortigen Bevölkerung gegen vermeintliche Interessen der sogenannten Industrieregionen gerieren. Wir lassen nicht zu, dass Vertreter menschenverachtender Ideologien als Trittbrettfahrer von dem Anti-Atom-Protest profitieren. Es ist die übliche Taktik der Nazis, an Proteste und gesellschaftliche Kontroversen anzuschließen, in der Hoffnung, dadurch mehr gesellschaftlichen Einfluss zu erlangen. In diesem Zuge präsentieren sie sich und einen starken Staat, nationale und rassistische Ideologien als Lösungsmuster.
Natürlich ist es kein Zufall, dass die strukturschwache Region MV für die Zwischen(end)lagerung vorgesehen ist. Mit dem Mittel Zuckerbrot (versprochenen Verdienstzuwächse durch Arbeitsplatzangebote) und Peitsche (Polizeieinsätze) soll hier als auch im ebenfalls strukturschwachen Wendland ein Atomklo durchgesetzt werden. Es ist wichtig, hier, ebenso wie im Wendland eine starke emanzipatorische Gegenbewegung aufzubauen. Für Nazis ist dabei kein Platz. Für uns ist der Kampf gegen Atomenergie verbunden mit dem Kampf für eine emanzipatorische und solidarische Gesellschaft. Nazis wollen etwas anderes.
Kein Fußbreit den Nazis in den Anti Castor Protesten noch irgendwo sonst!
Kick the waste!
Kick the waste!
Di, 14.12. – 20.00 Uhr Greifswald HBF/ ZOB
Mehr immernoch unter:
http://betriebsstoerung.blogsport.de/
Solidarität der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Die BürgerInnen Initiative Umweltschutz wird sich am Mittwoch an die Strecke begeben und zeigen Solidarität mit den Mecklenburgischen AktivistInnen. Sie werden in Wittenberg und Ludwigslust zu finden sein, sowie auch bei Greifswald auf den Gleisen.
Mehr INformationen findet ihr hier.
Mehr INformationen findet ihr hier.
Morgen Stammtisch in Ribnitz!
Wir laden alle BürgerInnen zum morgigen Stammtisch im AJZ KiTa ein. Beginn ist 19.00 Uhr. Wir freuen uns auf eure mitgebrachten Ideen und Anregungen. Wir müssen gemeinsam friedlich aktiv werden. Wir wollen keine Eskalation, Gewalttaten oder ähnliches. Wir wollen einen Protest aus einer breiten Masse der Bevölkerung.
Bei Kaffee und guter Laune morgen im AJZ.
Bei Kaffee und guter Laune morgen im AJZ.
Heutiges "Atommüll sammeln für Frau Merkel!"
Pressemitteilung des Anit-Atombündnis Nord-Ost, zu finden auch hier.
Heute fand vor dem Wahlkreisbüro von Angela Merkel eine Anti-Atom-Aktion statt. Rund 50 AtomkraftgegnerInnen versammelten sich um 12 Uhr vor dem Stralsunder Hauptbahnhof und zogen mit Trillerpfeifen und Musik durch die Innenstadt. Auf einem Transparent war zu lesen: „Lubmin – der vergessene Standort“.
Mit viel Gepolter rollten mehrere Aktivisten 10 Atommüllfässer durch die Straßen mit dem Ziel sie demonstrativ beim Wahlkreisbüro von Angela Merkel abzugeben. Begleitet wurde der Demozug von einer riesigen CASTOR – Attrappe. Unter dem Motto „Zurück zum Absender“ wollen die Demonstranten darauf hinweisen, dass die Kanzlerin für die weitere Atommüllproduktion, deren ungelöste Entsorgung und den bevorstehenden CASTOR – Transport ins Zwischenlager Nord bei Lubmin verantwortlich ist. Wie die erhöhten Krebsraten um deutsche AKW's sowie das gescheiterte Atommülllager Asse zeigen, ist selbst der Normalbetrieb von Atomanlagen mit erheblichen Gefahren für die Bevölkerung verbunden. Trotzdem hält die Politik der Bundesregierung weiterhin an Laufzeitverlängerung, Atommülltourismus und dem Ausbau des Salzbergwerkes Gorleben fest.
Die Bundesregierung bzw. das Bundesamt für Strahlenschutz genehmigte außerdem den bevorstehenden CASTOR-Transport, obwohl mit dem Transport damalige PolitikerInnen ihr Wort brechen. Als man das Zwischenlager plante, wurde nicht ermittelt, wie groß das radioaktives Inventar aus den AKWs Lubmin und Rheinsberg ist. Man versprach lediglich ein Zwischenlager für den Müll der beiden AKWs zu bauen, dimensionierte die Halle aber deutlich größer. Die damalige Umweltministerin Angela Merkel sagte dazu: „Die Zukunft des Zwischenlagers Lubmin ist derzeit nicht verbindlich festlegbar“. Jetzt bewahrheiten sich diese Befürchtungen. Angela Merkel hat ihr Direktmandat aus Nordvorpommern bekommen, also unweit des Zwischenlagers. „Statt für Lobbyinteressen ist Merkel für das Wohl und die Gesundheit der Menschen verantwortlich“ kommentierte der Sprecher Adelwin Bothe des Anti-Atom-Bündnis Nordost.
Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Anteil an erneuerbaren Energien weit über dem Bundesdurchschnitt und ist von der rückwärtsgewandten Atompolitik der Bundesregierung stärker als andere Regionen betroffen. In seiner Rede empfahl Daniel Daedlow vom Anti-Atom-Bündnis der Bundeskanzlerin das alte indianische Sprichwort „Wenn dein Pferd tot ist, steig ab“.
Heute fand vor dem Wahlkreisbüro von Angela Merkel eine Anti-Atom-Aktion statt. Rund 50 AtomkraftgegnerInnen versammelten sich um 12 Uhr vor dem Stralsunder Hauptbahnhof und zogen mit Trillerpfeifen und Musik durch die Innenstadt. Auf einem Transparent war zu lesen: „Lubmin – der vergessene Standort“.
Mit viel Gepolter rollten mehrere Aktivisten 10 Atommüllfässer durch die Straßen mit dem Ziel sie demonstrativ beim Wahlkreisbüro von Angela Merkel abzugeben. Begleitet wurde der Demozug von einer riesigen CASTOR – Attrappe. Unter dem Motto „Zurück zum Absender“ wollen die Demonstranten darauf hinweisen, dass die Kanzlerin für die weitere Atommüllproduktion, deren ungelöste Entsorgung und den bevorstehenden CASTOR – Transport ins Zwischenlager Nord bei Lubmin verantwortlich ist. Wie die erhöhten Krebsraten um deutsche AKW's sowie das gescheiterte Atommülllager Asse zeigen, ist selbst der Normalbetrieb von Atomanlagen mit erheblichen Gefahren für die Bevölkerung verbunden. Trotzdem hält die Politik der Bundesregierung weiterhin an Laufzeitverlängerung, Atommülltourismus und dem Ausbau des Salzbergwerkes Gorleben fest.
Die Bundesregierung bzw. das Bundesamt für Strahlenschutz genehmigte außerdem den bevorstehenden CASTOR-Transport, obwohl mit dem Transport damalige PolitikerInnen ihr Wort brechen. Als man das Zwischenlager plante, wurde nicht ermittelt, wie groß das radioaktives Inventar aus den AKWs Lubmin und Rheinsberg ist. Man versprach lediglich ein Zwischenlager für den Müll der beiden AKWs zu bauen, dimensionierte die Halle aber deutlich größer. Die damalige Umweltministerin Angela Merkel sagte dazu: „Die Zukunft des Zwischenlagers Lubmin ist derzeit nicht verbindlich festlegbar“. Jetzt bewahrheiten sich diese Befürchtungen. Angela Merkel hat ihr Direktmandat aus Nordvorpommern bekommen, also unweit des Zwischenlagers. „Statt für Lobbyinteressen ist Merkel für das Wohl und die Gesundheit der Menschen verantwortlich“ kommentierte der Sprecher Adelwin Bothe des Anti-Atom-Bündnis Nordost.
Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Anteil an erneuerbaren Energien weit über dem Bundesdurchschnitt und ist von der rückwärtsgewandten Atompolitik der Bundesregierung stärker als andere Regionen betroffen. In seiner Rede empfahl Daniel Daedlow vom Anti-Atom-Bündnis der Bundeskanzlerin das alte indianische Sprichwort „Wenn dein Pferd tot ist, steig ab“.
Krümmel wird wieder ans Netz gebracht
Der EnergiekonzernVattenfall will den Pannenmeiler Krümmel wieder in Betrieb nehmen. Obwohl es der gefährlichste Meiler der Republik ist, eine Notabschaltung in der vorgegebenen Zeit grade fehlgeschlagen ist, lässt der Energieriese sich diesen Gewinn nicht nehmen. Proteste dazu sind angekündigt, jedeR BürgerIn wird dazu aufgerufen, den Stromanbieter zu wechseln. Tschüss Vattenfall!
Weitere Informationen
http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1565
http://tschuess-vattenfall.de/
Weitere Informationen
http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&artikel=1565
http://tschuess-vattenfall.de/
Vollkommen verstrahlt
Atomkraftwerke sind ein taktisches Mittel, durch die wir in Deutschland innerhalb von 2 Monaten Atomwaffenfähig sind. Das folgende Video zeigt ziemlich beeindruckend wie viele Atomtests es von 1945 - 1998 gab und wo sie waren. Viele Worte braucht es dazu nicht mehr...
Sonntag, 12. Dezember 2010
Wo der Castor langfährt
Die Jungs und Mädels von contratom haben mal wieder eine super Arbeit geleistet und die Strecke nach Relevanz zusammengetragen und auch gleich noch gezeigt, wo sich der Widerstand befindet. Wir RibnitzerInnen sind, wie viele andere vergessen worden, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Immerhin wird es in der kommenden Woche zu vielen spontanen Aktionen kommen.
Weitere Informationen gibt es hier und hier, oder auch am Dienstag bei unserem Castor-Stammtisch.
Weitere Informationen gibt es hier und hier, oder auch am Dienstag bei unserem Castor-Stammtisch.
Deutsches Atomforum wollte sich als Klimaschützer ausgeben
Für das Forum schien es wohl ganz einfach. Die schmutzige und gefährliche Kernenergie sollte mit gekonnten Fotomontagen genau so sauber erscheinen wie die Energie des Windes und der Sonne. Durch eine einstweilige Verfügung wurde diese Propaganda jetzt gestoppt.
Mehr Informationen und der komplette Artikel hier.
Mehr Informationen und der komplette Artikel hier.
An die Strecke! Auf die Nerven!
Überall entlang der Strecke formiert sich der Protest, nicht nur in Mc-Pomm, sondern Bundesweit. In Thüringen gibt es nun ein Bündnis, welches auch auf die Gleise will. Wir Sympathisiren mit den Leuten und fordern alle weiteren BürgerInnen auf, sich den Gruppen vor Ort anzuschließen oder noch schnell selbst mit FreundInnen Aktionen zu planen!
Die Thüringer sind hier zu finden.
Die Thüringer sind hier zu finden.
Bilder und Video aus Greifswald
hier eine kleine Auswahl von der gestrigen Demonstartion. Es waren 3600 DemonstrantInnen, die größte Anti-Atom Demo Mecklenburg-Vorpommerns. Alle TeilnehmerInnen stellten sich gegen die geplanten Atommülltransporte nach Lubmin, gegen die Atomkraft und, ganz wichtig, auch gegen Nazis. Die DemonstrantInnen wurden mitunter von Faschos beobachtet, fotografiert und gefilmt. Grade deswegen ist es absolut wichtig, dass sich möglichst viele Menschen am Dienstag um 20.00 Uhr in Lubmin versammeln, um der Atomkraft und den Nazis eine klare Absage zu erteilen.
Nachfolgend die Fotos.
Außerdem ein klasse Kurz-Viedeo zur gestrigen Demo:
Mehr Informationen zur gestrigen Demo gibts hier.
Nachfolgend die Fotos.
Außerdem ein klasse Kurz-Viedeo zur gestrigen Demo:
Mehr Informationen zur gestrigen Demo gibts hier.
Castorfahrplan zum runterladen
Unter diesem Link steht der Fahrplan des kommenden Castors. Vielen Dank an die Leute, die ihn für uns hochgeladen haben!
Camp Guest steht vor der Räumung
Das Camp Guest steht kurz vor der Räumung da der Landschaftsschutz nicht gewährleistet sei. Weiteres unter http://camp.blogsport.de/
Samstag, 11. Dezember 2010
Abfahrtstermin steht fest!
Laut der Süddeutschen Zeitung fährt der Castor am Mittwoch gegen 20.30 Uhr los. Je nach Route passiert er dann die Grenze zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr.
Weiteres dazu hier.
Weiteres dazu hier.
Freitag, 10. Dezember 2010
Castor tatsächlich durch Ribnitz?
Es wird von Tag zu Tag wahrscheinlicher, dass der radioaktive Müll durch Ribnitz kommt. So rechnen wir jetzt ganz stark damit, da er Brandenburg bei seiner durchfahrt lediglich berührt. Strecke hier:
Wir finden das natürlich schade, dass unsere Stadt in Berührung mit dem Schwarz-Gelben Müll kommt. Aber wir sind schon vorbereitet, wollen dass der Castor sich auf jeden Fall an die 30km/h hällt und hier nicht durchprescht. Kreativer Protest von uns allen ist gefragt! Viel Zeit bleibt uns nicht mehr!
Quelle hier
Wir finden das natürlich schade, dass unsere Stadt in Berührung mit dem Schwarz-Gelben Müll kommt. Aber wir sind schon vorbereitet, wollen dass der Castor sich auf jeden Fall an die 30km/h hällt und hier nicht durchprescht. Kreativer Protest von uns allen ist gefragt! Viel Zeit bleibt uns nicht mehr!
Quelle hier
Nicht ein freier Stuhl
Der Vortrag des Rostocker Referenten stieß auf ein breites Interesse, über 20 BürgerInnen versammelten sich am gestrigen Donnerstag um der Präsentation zu folgen. Die Strahlemenschen nahmen genau genügend Stühle mit zum Veranstaltungsort, es war zum Beginn des Abends kein freier Stuhl mehr vorhanden.
Der Abend beinhaltete die Risiken der Atomenergie, zeigte alternativen auf. Außerdem kamen wir auch auf die Demonstration in Greifswald zu sprechen. Wir treffen uns morgen 11.00 Uhr am Ribnitzer Bahnhof, für all diejenigen, die mitkommen wollen. Auch der Tag X in Ribnitz wurde besprochen, Ideen gesammelt und extra dafür noch ein Termin für ein offenes Treffen genannt. Den Ort geben wir noch bekannt, wir hoffen dass jedeR noch eineN FreundIn mitbringt.
Wir freuen uns, dass der Abend schon gut angenommen worden ist, aber dennoch waren es nicht allzu viele Leute für Flyeraktionen, Aufklärung und unsere Internetpräsenz. Aber weitere Veranstaltungen werden folgen, bestimmt mit einem Zuwachs an Publikum.
Sorge über einen Angriff mussten wir uns zum Glück nicht machen, die Polizei bewachte uns die gesamte Veranstaltung über.
Der Abend beinhaltete die Risiken der Atomenergie, zeigte alternativen auf. Außerdem kamen wir auch auf die Demonstration in Greifswald zu sprechen. Wir treffen uns morgen 11.00 Uhr am Ribnitzer Bahnhof, für all diejenigen, die mitkommen wollen. Auch der Tag X in Ribnitz wurde besprochen, Ideen gesammelt und extra dafür noch ein Termin für ein offenes Treffen genannt. Den Ort geben wir noch bekannt, wir hoffen dass jedeR noch eineN FreundIn mitbringt.
Wir freuen uns, dass der Abend schon gut angenommen worden ist, aber dennoch waren es nicht allzu viele Leute für Flyeraktionen, Aufklärung und unsere Internetpräsenz. Aber weitere Veranstaltungen werden folgen, bestimmt mit einem Zuwachs an Publikum.
Sorge über einen Angriff mussten wir uns zum Glück nicht machen, die Polizei bewachte uns die gesamte Veranstaltung über.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Der Castor vor Gericht
Die Grünen sehen ihre letzte Chance den bevorstehenden Castor ins Zwischenlager Nord zu stoppen, nur noch vor Gericht. Aber dies wohl nicht ganz ohne juristische Möglichkeit, die Klage zu gewinnen. Alles nur durch ein neues Gesetz, welches wörtlich besagt: „Das Zwischenlager Nord soll ausschließlich für die radioaktiven Abfälle der Kernkraftwerke Rheinsberg und Lubmin genutzt werden sowie als Landessammelstelle für radioaktive Abfälle aus (...) Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dienen.“
Damit ist die juristische Raffinesse des Konzern vielleicht gebremst, und wir bekommen wirklich keine 2000 Brennstäbe in unser schönes Land. Mehr als hoffen können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Wäre ja auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns alle!
Zum weiterlesen hier
Damit ist die juristische Raffinesse des Konzern vielleicht gebremst, und wir bekommen wirklich keine 2000 Brennstäbe in unser schönes Land. Mehr als hoffen können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Wäre ja auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns alle!
Zum weiterlesen hier
Dienstag, 7. Dezember 2010
Flyer für Donnerstag
Nun endlich der Flyer online! Ladet ihn euch runter, verteilt ihn und verschickt ihn als Datei an all eure FreundInnen!
Zum nachahmen empfohlen
Wir Strahelemenschen waren beim gestrigen Laternenumzug in Rostock. Es waren gut 30 BürgerInnen, die sich bei der Aktion beteiligten, im Vorfeld Laternen bastelten, ihre Kinder mitnahmen. Jung und alt versammelten sich, hielten ihre Laterne gegen die Castoren im dunklen Rostock. Eine kleine Momentaufnahme sehen wir hier unten.
Im Anschluss fand, wie jeden Montag, der Atom-Alarm auf dem Rostocker Uni-Platz statt. Auch hier versammelten sich um Punkt 19.00 Uhr mehrere Menschen (schwer zu sagen wie viele es waren durch den trubel auf dem Weihnachtsmarkt), trommelten, pfiffen, verteilten Flyer. Aktionen zum kopieren und selber machen, ind deiner Stadt, in unserer Stadt. Wie so ein Atom-Alarm aussieht, seht ihr hier.
Eine Aktion zum nachahmen empfohlen!
Im Anschluss fand, wie jeden Montag, der Atom-Alarm auf dem Rostocker Uni-Platz statt. Auch hier versammelten sich um Punkt 19.00 Uhr mehrere Menschen (schwer zu sagen wie viele es waren durch den trubel auf dem Weihnachtsmarkt), trommelten, pfiffen, verteilten Flyer. Aktionen zum kopieren und selber machen, ind deiner Stadt, in unserer Stadt. Wie so ein Atom-Alarm aussieht, seht ihr hier.
Eine Aktion zum nachahmen empfohlen!
Flashmobs am 16.12. in ganz Deutschland!
Das folgende Video soll zu einem Bundesweiten Flashmob aufrufen, an der Strecke, auf Weihnachtsmärkten oder vor eurem Rathaus! Werdet aktiv, leitet das Video an alle weiter die ihr kennt, solidarisiert euch mit allen anderen, die sich im Widerstand befinden.
Hier das Video:
Hier das Video:
Doll was los
Momentan finden ständig Veranstaltungen, Kundgebungen und Aktionen zum bevorstehenden Castor-Transport statt. So ist das Zwischenlager Nord als eines der größten deutschen Zwischenlager bekannt geworden, endlich sammelt sich der Protest auch dort. Es kommen Busse aus Berlin, Hamburg und aus weiteren Städten; es gab/gibt Proteste in über 50 Städten (hier), das Gastgewerbe um Lubmin ist ausgelastet (hier), es wird im Dezember ein Camp (14. - 16.12.) geben.
Gerade deshalb ist es auch so absolut wichtig, den Widerstand absolut Nazi-Frei zu halten! Dazu wird es ebenfalls eine Demonstration in Greifswald geben. "Atomkraft raus, Nazis abschalten" 14.12. um 20 Uhr Greifswald.Weiteres dazu hier.
Zur Demo am Samstag wird auch Ministerpräsident Erwin Sellerring (SPD) kommen - er will selber mobilisieren. Meldung hier.
In der heutigen Tagespresse ist zu verlesen, dass Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) die 951 Brennelemente noch in Ahaus lässt. Meldung zum nachlesen hier.
Doll was los im normalerweise ganzjährigen Sommerloch Mecklenburg-Vorpommern, aber auch anderswo!
Gerade deshalb ist es auch so absolut wichtig, den Widerstand absolut Nazi-Frei zu halten! Dazu wird es ebenfalls eine Demonstration in Greifswald geben. "Atomkraft raus, Nazis abschalten" 14.12. um 20 Uhr Greifswald.Weiteres dazu hier.
Zur Demo am Samstag wird auch Ministerpräsident Erwin Sellerring (SPD) kommen - er will selber mobilisieren. Meldung hier.
In der heutigen Tagespresse ist zu verlesen, dass Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) die 951 Brennelemente noch in Ahaus lässt. Meldung zum nachlesen hier.
Doll was los im normalerweise ganzjährigen Sommerloch Mecklenburg-Vorpommern, aber auch anderswo!
Montag, 6. Dezember 2010
Infoveranstaltung in Ribnitz
An diesem Donnerstag findet in Ribnitzer Bioladen eine Informationsveranstaltung statt. Dazu wird ein Referent aus Rostock kommen, der über die Atomkraft aufklärt, uns den Standort Lubmin näher bringt. Die Veranstaltung ist um 19.00 Uhr in Kerstins Bioladen, Markt 12. Flyer ab morgen hier online, zum verteilen, hängen, kleben und was sonst noch so möglich ist.
Wir haben am Wochenende bereits 200 Flyer auf dem Ribnitzer Weihnachtsmarkt verteilt, überwiegend positive Begenungen gemacht, viel spaß gehabt. Wir hoffen euch am Donnerstag zu sehen, auch soll es um UNSEREN Ribnitzer Protest gehen!
Kommt vorbei!
Wir haben am Wochenende bereits 200 Flyer auf dem Ribnitzer Weihnachtsmarkt verteilt, überwiegend positive Begenungen gemacht, viel spaß gehabt. Wir hoffen euch am Donnerstag zu sehen, auch soll es um UNSEREN Ribnitzer Protest gehen!
Kommt vorbei!
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Infoveranstaltungen un Mobilisierungsveranstaltung geplant
Um kurz vor dem Castor nochmal die Ribnitzer Bevölkerung wach zu rütteln, werden wir in den nächsten Wochen noch mal richtig aktiv werden. Bei der heutigen Sitzung der Strahlemenschen wurde die Aktion auf dem Weihnachtsmarkt in Ribnitz an diesem Wochenende besprochen, außerdem planen wir für die nächsten Wochen noch einmal Aufklärungs- und Mobilisierungsveranstaltungen. Wann und wo werden wir versuchen, nächste Woche genau bekannt zu geben. Geplant ist aber jetzt schon der Donnerstag in der nächsten Woche um 19.00 Uhr. Also Terminkalender heraus holen und Strahlemenschen eintragen. Vortrag, Diskussion und vielleicht der ein oder andere Beitrag mit bewegten Bildern.
Nur gemeinsam sind wir stark.
Nur gemeinsam sind wir stark.
Strahlemenschen in Aktion
Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in Ribnitz-Damgarten werden auch die Strahlemenschen anzutreffen sein. Wir werden Flyer verteilen, Bonbons und mit euch den ein oder anderen Glühwein trinken. Mehr wollen wir noch nicht verraten, immerhin sollt ihr überrascht sein, uns zu treffen. Wir sehen uns am Samstag, den 4.12. in Ribnitz auf dem Weihnachtsmarkt.
Kommt die Dunkelheit, besiedeln die Strahlemenschen Ribnitz.
Kommt die Dunkelheit, besiedeln die Strahlemenschen Ribnitz.
Schon 15 Busse nach Lubmin
Wie der Seite lubmin-niXda.de zu entnehmen ist, sind bereits 15 Busse nach Lubmin geordert. Das sind schon die ersten 1000 Menschen, die am 11.12.10 nach Greifswald kommen. Uns freut das total und erhoffen uns den größten Anti-Atom-Protest Mecklenburg-Vorpommerns. Wenn ihr auch einen Bus, eine Mitfahrgelegenheit oder Plätze nach Greifswald für die Demo anzubieten habt, mekdet euch bei http://www.ausgestrahlt.de
Abonnieren
Posts (Atom)





